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Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm

Dieses Textwort aus Korinther 1, Kapitel 6, Vers 17 bildete die Grundlage für den Gottesdienst, den Bischof Vester am Mittwoch, den 25.11.2015 vor vielen Gläubigen in der Kirche in Weinheim hielt. Am Anfang seiner Predigt ging der Bischof jedoch auf das zuvor vom Chor vorgetragene Lied ein mit der Textpassage "… wenn ein Mensch zu Jesus umkehrt und sein Leben lebt als Christ …". Der Bischof erinnerte an Apostel Paulus, der auch umgekehrt sei, als er festgestellt habe, dass er einen falschen Weg eingeschlagen habe. Paulus sei zunächst überzeugt gewesen, mit der Christenverfolgung richtig zu handeln, aber nach der heilsamen Begegnung mit Gott sei er bereit gewesen umzukehren und sein Leben neu auszurichten. Bischof Vester appellierte an die Versammelten, dass es auch für uns notwendig sei, immer einmal wieder umzukehren, Kurskorrekturen vorzunehmen, wenn wir feststellen, dass unser Handeln nicht mit dem Geist und Wesen Jesus in Einklang steht.

Ein Geist sein mit Gott bedinge, dass Jesus unser Leben, unser Wesen beeinflusse. Sicher müssten wir uns selbst mit unseren Zielen beschäftigen, so zum Beispiel bei der Berufswahl. Entscheidend sei aber, wie wir unsere Ziele umsetzten. Da müsse das Einssein mit dem Geist Gottes prägend sein.

Jesus, so zeigte es der Bischof auf, war kompromisslos, wenn es um das Göttliche ging. So habe Jesus unmissverständlich klar gemacht, dass man an ihn als Sohn Gottes glauben müsse, "ansonsten werdet ihr in euren Sünden sterben".

Eine Folge aus der tiefen geistigen Verbindung zu Gott, ein Geist mit ihm zu sein, sei auch, dass wir Vertrauen haben zu Gott, auch wenn uns manche Verhältnisse schon Angst machen könnten.

Bezirksevangelist Steiger, der zu einem weiteren Wortbeitrag gerufen wurde, unterstrich die Aussage des Bischofs und ermutigte dazu umzukehren, denn  wenn man sich zum Herrn umwende, dann sehe man den Himmel offen. So habe es auch Paulus erlebt, der trotz schwieriger Verhältnisse, denen er auch nach seiner Umkehr ausgesetzt war, in der engen geistigen Verbindung mit Gott sein Leben als Christ meisterte.

Bilder: B.Iloff