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Sozialkaufhaus "Lichtblick" freut sich über 1000 € Spende

Am 26. Januar 2016 übergab der Leiter der Neuapostolischen Gemeinde Weinheim, Evangelist Günther Ertelt einen Spendenscheck über 1.000 Euro an den Caritasverband Rhein-Neckar-Kreis e.V. Standort Weinheim für das Sozialkaufhaus Lichtblick an der Bergstraße in Weinheim. Die Spende kommt vom Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, dem Missionswerk, das im Januar 2016 mit einer gezielten Förderaktion rund 70 Tafelläden in Süddeutschland mit insgesamt 50.000 Euro unterstützt hat.

Das Caritas-Sozialkaufhaus "Lichtblick" beherbergt einen Verkaufsladen mit Grundnahrungsmitteln, die sogenannte Weinheimer Tafel, eine Kleiderkammer und im obersten Stockwerk des Gebäudes können sich Berechtigte mit diversen Haushaltswaren, Wohnaccessoires und Artikel für Kinder eindecken. Einkaufen dürfen dort nur Menschen, die ihre Bedürftigkeit zuvor nachgewiesen haben.

Durch diese Einrichtung besteht die Möglichkeit für Personen mit geringem Einkommen ihren Lebensunterhalt selbständig zu bestreiten, denn die Waren sind dort für einen Bruchteil der regulären Ladenpreise zu erhalten. Und der Bedarf ist gestiegen, nicht zuletzt durch die Asylbewerber, die auch dort einkaufen können. Im Durchschnitt kommen etwa 180 Menschen am Tag. Das ist eine enorme Herausforderung für das Personal und die 55 ehrenamtlichen Helfer, die dort mit großem Engagement tätig sind, um Hilfe an Mitmenschen zu leisten.

Die Nächstenliebe und damit die Zuwendung zu hilfsbedürftigen Menschen ist ein zentrales Element christlichen Glaubens. So war die Freude auf beiden Seiten groß, dass diese Spendenübergabe stattfinden und damit hoffentlich ein kleiner Beitrag zur humanitären Hilfe geleistet werden konnte. Frau Riester, als Vertreterin der Caritas und der Leiter des Sozialkaufhauses, Herr Bazzi bedankten sich herzlich bei Günther Ertelt für das Interesse und die Unterstützung und betonten abschließend die Wichtigkeit solcher Zuwendungen, ohne die diese wertvolle Aufgabe in der Form nicht möglich wäre.

Fotos: H. Guenter