Gemeinde-Adressen Sitemap | Impressum | Kontakt | Gemeindesuche | RSS  
Sie sind hier: Startseite » Wo wir sind » Gemeinden » MA-Moselstraße

Gemeinde Mannheim-Moselstraße

   


Anschrift:

Neuapostolische Kirche
Moselstraße 6
68167 Mannheim

Gottesdienstzeiten:

Sonntags 09:30 Uhr
Mittwochs 20:00 Uhr

Ansprechpartner:

Matthias Brauner
Tel. (0621) 82058073

Bild des
Kirchengebäudes der Gemeinde Mannheim-Moselstraße Moselstrasse__Custom_.jpg


Weitere Informationen:

Diese Kirche ist mit einer Satellitenempfangsanlage ausgestattet, damit überregionale Gottesdienste live, in Bild und Ton, miterlebt werden können.


 


Abweichende Gottesdienstzeiten und -orte, z. B. bei Einladungen der Gemeinde, finden Sie hier





13.09.2015

115 Jahre Gemeinde Mannheim-Moselstraße

erstes Versammlungslokal im Jahr 1900

115 Jahre ist es her, dass die neuapostolische Kirchengemeinde Mannheim-Moselstraße ihren Anfang nahm – damals noch in der Schwestergasse 3 auf dem Waldhof. Dieses Ereignis festlich zu begehen, hatten sich die Mitglieder der Gemeinde für ihr Gemeindefest am 13. September 2015 auf die Fahne geschrieben.

Los ging es um 10.30 Uhr im Kirchenschiff der Gemeinde Moselstraße mit einem hauptsächlich musikalischen Vorprogramm, an dem Gemeindechor und –orchester genauso beteiligt waren wie mitwirkende Kinder und Organisten, währenddessen aber auch eine Bibellesung aus Psalm 145 stattfand.

weiter zum Bericht

Bilder: A. Brückner




19.12.2014

Adventsgottesdienst

Am Freitag, den 19. Dezember 2014 fand um 15 Uhr ein Gottesdienst für Wachkoma-Patienten des Caritas-Pflegezentrums Maria Frieden in der Mannheimer Neckarstadt statt. Träger des Pflegezentrums ist der Caritasverband Mannheim e.V., der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche. Zur Durchführung des Gottesdienstes war Hirte Günther Girolami, der Leiter der neuapostolischen Kirchengemeinde Mannheim-Moselstraße eingeladen.
Zu diesem Adventsgottesdienst versammelten sich mehr als vierzig Personen, einige von ihnen bettlägerig, in einem umfunktionierten Speisesaal des Zentrums. Am Anfang fand eine Lesung statt, die wie der gesamte Gottesdienst von Seiten des Pflegezentrums Maria Frieden organisiert worden war. Der Titel der vorgelesenen Geschichte lautete „Der kleine Sternenengel und die Hoffnung“ und machte aus Sicht eines Sterns zum Thema, dass Licht immer Hoffnung bedeute. Insbesondere mit der Geburt Jesu sei ein Licht in die Welt gekommen, das Hoffnung gebe – auch gegen Hass, Gewalt und Streit.
Dem Predigtteil des Gottesdienstes lag das Bibelwort aus dem Evangelium des Lukas 2,7 zugrunde: „Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.“ Zwei Aspekte dieses Wortes wurden besonders beleuchtet: Jesus als König aller Könige, als Heilsbringer für die Menschen sei in einem Stall zur Welt gekommen, in absoluter irdischer Armut. Das von ihm angebotene Heil könne jeder ergreifen, der das möchte. Keiner könne sich dieses Heil verdienen. In der Annahme des angebotenen Heils bestehe die einzige Aufgabe für den Gläubigen. Zum anderen kam zur Sprache, dass Gott die drei Weisen aufforderte, zu Jesus zu gehen, um dem Gottessohn Geschenke darzubringen. Diese überaus wertvollen Gaben konnten dazu dienen, die Not Jesu und seiner Eltern zu lindern. Dabei verwies der Vorsteher der neuapostolischen Gemeinde in seiner Predigt auf die Tatsache, dass auch im Leben der Anwesenden manche Notlage durch Gottes Hilfe gelindert worden sei und werde. Dazu schicke Gott keine Engel; stattdessen gebe es Menschen, die sich dazu bereit erklären, für andere zu sorgen und ihnen Gutes zu tun.
Umrahmt wurde der Gottesdienst von besinnlicher Klaviermusik. Am Ende waren alle Anwesenden aufgefordert, mit „Leise rieselt der Schnee“ den musikalischen Schlusspunkt mitzugestalten. Als letzter Satz stand folglich im Raum „Freue dich, Christkind kommt bald.“

30.11.2014

Gemeindefest am 1. Advent

Am ersten Adventssonntag, dem 30.11.2014 fand das Gemeindefest der neuapostolischen Kirchengemeinde Mannheim-Moselstraße statt. Es begann um 10.30 Uhr mit einer Matinee, gestaltet durch den Gemeindechor, das Instrumentalensemble der Gemeinde und einen Liedbeitrag der Kinder.

Im Anschluss daran fand der Gottesdienst statt, der den Advent aus verschiedenen Perspektiven beleuchtete. Insbesondere ein wesentlicher Glaubensinhalt für neuapostolische Christen, die Wiederkunft von Jesus Christus, wurde dabei in den Mittelpunkt gestellt.

Unterstrichen wurden die verschiedenen Predigtbeiträge durch den Chor und die Instrumentalisten der Gemeinde. Der Kinderchor lud mit seinem Lied „Versöhnung“ zum gemeinsamen Gebet des Vaterunser ein und stellte damit die Sündenvergebung und das Sakrament des Heiligen Abendmahls unter besondere Vorzeichen.

Zu diesem Gemeindefest waren wie bereits in den Jahren zuvor Interessierte aus dem gesamten Stadtgebiet eingeladen, und viele folgten dieser Einladung.

Nach dem Gottesdienst gab es bei einem gemeinsamen Mittagessen und während des Nachmittagskaffees mit reichhaltigem Kuchenbuffet vielfältige Gelegenheit zu anregenden Gesprächen.

Um 14 Uhr versammelten sich alle Interessierten zu einem wissenschaftlichen Vortrag mit dem Titel „Kirchgänger leben länger und haben einen niedrigeren Blutdruck“.

Gegen 16 Uhr klang der besinnliche Einstieg in die diesjährige Adventszeit langsam aus.




09.08.2014

Hochzeit in der Moselstraße

Kein Sommer ohne Brautpaar, mochte man denken, denn endlich war es mal wieder so weit: Am Samstag, dem 09. August 2014 fand in der Kirche Mannheim-Moselstraße eine Hochzeit statt.

Den Segen Gottes zu dieser Eheschließung spendete Gemeindeevangelist Matthias Brauner, der der Hochzeit ein Bibelwort aus Richter 18, 6 zugrundelegte: "Zieht hin mit Frieden; euer Weg, den ihr geht, ist dem Herrn vor Augen".

Im Fokus der Ansprache an das Brautpaar stand der im Bibelwort aufgezeigte Weg, den Braut und Bräutigam fortan gemeinsam gehen wollen. Dieser gemeinsame Lebens- und Glaubensweg müsse stetig "gepflastert" werden. Denn erst wenn ein Stein zum anderen komme, werde der Weg gangbar und tragfähig. Baumeister dieses Weges sei folglich das künftige Ehepaar selbst, das bildlich gesprochen insbesondere die folgenden Steine verbauen solle: Geduld, Vertrauen und Treue, Aufrichtigkeit, Verständnis und Versöhnungsbereitschaft.

All diese „Steine“ seien aber Ausdruck des Weges der Liebe. Dabei wies der Evangelist auf das 13. Kapitel des 1. Briefes des Paulus an die Korinther hin: Das Hohelied der Liebe. Dort werde beschrieben, dass alle Gaben und Fähigkeiten, die ein Mensch besitzen könne, erst wertvoll werden durch die Liebe. Wenn sie diesen Weg der Liebe gehen, dann sei auch die Hilfe des Herrn stets bei ihnen.




15.12.2013

Ereignisreicher dritter Advent

Ganz im Zeichen der Hoffnung stand der dritte Advent, der am Sonntagmorgen, 15.12.2013 in der neuapostolischen Kirchengemeinde Mannheim-Moselstraße gefeiert wurde. Bezirksevangelist Rouven Angermann stellte diese in den Mittelpunkt seiner Predigt, die auf dem Bibeltext aus Sprüche 10, 28 „Das Warten der Gerechten wird Freude werden; aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein.“ basierte.

Zur großen Freude der Familie und Freunde, aber auch der gesamten Gemeinde wurde außerdem ein Kleinkind getauft. Der Bezirksevangelist betonte dabei, dass die Taufe ein ganz besonderes Ereignis sei, da sie einen Menschen unverrückbar aus der Gottferne in Gottesnähe hole.

Direkt nach dem Gottesdienst begann die alljährliche Weihnachtsfeier der Gemeinde, die wie immer mit einem gemeinsamen Mittagessen eingeläutet wurde. Im Anschluss daran folgte ein etwa einstündiges Programm, das u.a. aus Musikbeiträgen des Gemeindeschores und des Kinderchores bestand, aber auch mit Einzelbeiträgen der Kinder am Klavier, mit der Blockflöte und mit der Geige ergänzt wurde. Besinnliche und fröhliche vorweihnachtliche Texte bildeten zusätzliche Programmpunkte. Danach saßen noch alle bei selbst gebackenem Kuchen und Kaffee zusammen. Die Kinder erhielten für ihren tollen Einsatz eine zusätzliche Belohnung in Form einiger kleiner Geschenke.




24.11.2013

Taufe




15.09.2013

60 Jahre Ehe

Nach der Hochzeit am voraufgegangenen Samstag stand am Sonntag, 15.09.2013 in der Gemeinde Mannheim-Moselstraße ein Paar im Mittelpunkt des Gottesdienstes, das den Segen zur Diamantenen Hochzeit erhalten sollte. Bezirksältester Gabler entwickelte die Predigt auf Basis von Johannes 17, 24: Vater ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen.

Der Bezirksälteste sprach davon, wie auffällig es sei, dass Jesus im Bibelwort seinen Willen bekunde: „Vater, ich will ...“. Damit mache Jesus deutlich, wie wichtig ihm diese Bitte an seinen Vater sei. Denn das eigentliche Ziel des Christseins, die Teilhabe an Christi Wiederkunft werde in diesem Bibelwort zum Ausdruck gebracht. Die Herrlichkeit zu sehen, werde denjenigen ermöglicht, in deren Leben Jesus Christus die zentrale Stelle einnehme. Dies wiederum bedeute, ihm in allen Belangen zu vertrauen.

Dem Diamantenen Hochzeitspaar sei dies offensichtlich gut gelungen. Denn sie seien immer noch mitten in der Gemeinde. Und auch in schwierigen Zeiten seien sie immer beim Herrn geblieben. Außerdem sei es einfach schön zu sehen, dass es Menschen gebe, die sechzig Jahre in gemeinsamer Ehe miteinander verbringen, so der Bezirksälteste in seiner Ansprache.




14.09.2013

In der Liebe und in der Wahrheit

Am Samstag, 14. September 2013 durfte die Gemeinde Mannheim-Moselstraße an einem besonderen Fest teilhaben: Ein junges Paar hatte darum gebeten, den Segen Gottes zur Hochzeit zu empfangen. Dass dieser göttliche Segen durch den Bezirksapostel vermittelt wurde, machte diese Hochzeit nicht nur zu einem einmaligen Fest für das Brautpaar, sondern auch zu einem herausragenden Ereignis für die 230 Personen zählende Gemeinde.

Hochzeit sei der Tag im Leben, an dem der Himmel voller Geigen hänge, sagte der Bezirksapostel mehrfach; dass sie sich dieses besondere Gefühl auch im manchmal „grauen“ Alltag bewahren mögen, wünsche er dem Brautpaar. Als Grundlage des Hochzeitsgottesdienstes wählte der Bezirksapostel das Bibelwort aus Römer 15, 7: Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.

Einander annehmen mit allen Fehlern und Schwächen, den anderen annehmen, indem man sein Anderssein verstehe, das seien zentrale Aufgaben für die Ehe. Der richtige Weg, dies zu tun, finde sich ebenfalls im Bibelwort: „wie Christus“, nämlich in aller Liebe. Partnerschaft heiße dabei gerade nicht, dass nur der Partner schafft, scherzte der Bezirksapostel.

Stellvertretend für drei anwesende Apostel, zwei Bischöfe und zwei Bezirksältesten leistete Apostel Schneider einen weiteren Predigtbeitrag – wie der Bezirksapostel lächelnd meinte: „einer für alle“. Der Apostel stellte die göttliche Wahrheit in den Mittelpunkt und betonte die Bedeutsamkeit von Wahrheit und Treue für das gemeinsame Leben.




Mannheimer Heiratsboom

Gleich drei Paare geben sich im Juni 2013 in der Kirche Mannheim-Moselstraße das Ja-Wort und empfangen dazu den Segen Gottes. Nach einer kurzen Pause folgt im September 2013 eine vierte Hochzeit. Der Startschuss zu diesem regelrechten Hochzeitsboom fiel am Freitag, 07. Juni 2013 bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen.

Nicht verwunderlich also, dass die Freude im Zentrum des Hochzeitsgottesdienstes stand, den das Paar mit rund hundert Gästen beging. Bezirksevangelist Angermann legte seiner Predigt und dem später gespendeten Hochzeitssegen den Bibeltext aus Philipper 4,4-7 zugrunde und betonte, dass sich diese Verse durch ihren großen Facettenreichtum auszeichnen. So möge die Freude darüber, dass die Liebe Braut und Bräutigam zueinander geführt habe, aber auch die Freude über den das gemeinsame Leben bereichernden Glauben in Zukunft für das Paar im Mittelpunkt stehen. Liebe sei wärmend wie ein Kaminfeuer, das jedoch nie von alleine wärme, sondern nur, wenn man es auch regelmäßig schüre. Dieses Bild stehe für die Lebensaufgabe, die gemeinsame Liebe zu pflegen, so klang es in der Predigt zudem an. Musikalisch umrahmt wurde das Hochzeitsfest unter anderem durch den Solobeitrag einer Cellistin und Liedbeiträge eines Vokalensembles.




Muttertag am 12.05.13

Am Sonntag, 12.05.2013 überbrachten die Kinder der Gemeinde Mannheim-Moselstraße nach dem Gottesdienst ihren Müttern ein musikalisches Geschenk: „Wir haben Freude, Liebe, Frieden zu verschenken…“ erklang es lächelnd aus zahlreichen Kinderkehlen. Auch das Vorspiel auf der Blockflöte und die Klavierbegleitung wurde von den Kindern gestaltet. Der kräftige und wiederholte Applaus zeigte deutlich, wie gut dieser Vortrag bei den Gottesdienstteilnehmern ankam.

Schon in der Predigt des Vormittagsgottesdienstes klang an, wie schön es sei, dass viele von uns (noch) eine Mutter haben dürfen, die uns auf unserem Weg ins Leben begleitet und geleitet habe. Die Mutter sei zudem als Symbol für die Gemeinde zu verstehen. Die Liebe innerhalb der Gemeinde diene als Band, das sogar Missverständnisse und Fehler verbinden könne, da das Ziel der Liebe stets das einmütige Miteinander sei. Dem Gottesdienst lag der Bibeltext aus Apg 1,14 zugrunde.


Besuch der KZ-Gedenkstätte Osthofen (Nähe Worms)

Am 3. März 2012 besuchten Mitglieder der Gemeinde Mannheim sowie einige Gäste die KZ-Gedenkstätte in Osthofen. Anlass dafür war der am 4. März  stattfindende Gottesdienst für Verstorbene. In der Zeit vor diesen Gottesdiensten wird in der neuapostolischen Kirche viel für bereits Verstorbene gebetet. 

Es sollte besonders derjenigen Menschen gedacht werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus als sogenannte „Zwangsarbeiter“ ums Leben kamen. Sie sind nicht im Krieg gefallen, sondern starben an Entbehrung, Hunger, medizinischer Unterversorgung und Willkür der Arbeitgeber oder Machthaber. 

 


Ausstellung über die jüdischen Wurzeln des Christentums
09. September 2011 – 25. September 2011

Bilder der Ausstellung

 

Nicht nur Geistliche großer Kirchen sondern auch hochrangige Politiker unseres Landes betonten in letzter Zeit immer wieder die kulturellen Gemeinsamkeiten von Judentum und Christentum. Man will damit auf die gemeinsamen kulturellen Wurzeln hinweisen. Insofern war das Thema einer Sonderausstellung der Gemeinde Mannheim-Moselstraße: DIE JÜDISCHEN WURZELN DES CHRISTENTUMS“ sehr aktuell.

 

Vom 09. bis 25. September 2011, über drei Wochenenden und somit neun Ausstellungstage offen, wurde diese Sonderausstellung von über 630 Personen besucht. Für die Gemeinde bedeutete dies eine personelle Herausforderung und Arbeitseinsatz ohne gleichen. Trotzdem war die Stimmung nie so gut wie in diesen Tagen.

 

Es war an einem schwülen Spätsommerabend im Oktober letzten Jahres. Eine Reisegruppe aus der Gemeinde Mannheim-Moselstraße sitzt nach dem Abendessen noch bei einem Drink am See Genezareth und lässt die interessanten und bewegenden Eindrücke des Tages Revue passieren. Das dabei Erlebte wirkte in seiner Emotion immer noch nach. Wer schon einmal im Heiligen Land umher reiste, der kennt den brennenden Wunsch, auch mit seinen besten Freunden dieses Erleben zu teilen. Immer wieder kam der Gedanke auf, wie man wohl das Thema „ISRAEL“ einmal nach Mannheim transportieren könnte. Da man für 2011 noch einen „Gäste-Event“ suchte, bot sich dieses Thema an. Die gute Stimmung tat ihr übriges. So entstand letztendlich die Idee dieser Ausstellung während einer Israelreise.

Ziel der Ausstellung sollte sein, Verständnis und Wissen über die Gemeinsamkeiten beider Kulturen zu vermitteln. Sie sollte aber auch helfen, die Bedeutung des Alten Testaments für uns Christen besser zu verstehen und vielleicht auch neue Begeisterung für unseren christlichen Glauben schaffen.

Das Konzept der Ausstellung beinhaltete vier verschiedene Besichtigungsstationen: Erste Station war ein Film über den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten, des Durchzuges durch das Rote Meer, der Wüstenwanderung und dem Erhalt der 10 Gebote bis hin zum Erreichen des gelobten Landes. Der Film schaffte für alle gleich zu Beginn Emotionen und stellte die unterschiedlichen Besucher auf den gleichen Wissenstand. Nach dem Film wurde man zu einer Themenführung mit über 50 Thementafeln geführt. Hier wurden bedeutsame Ereignisse, Begebenheiten und Textstellen aus dem Alten Testament aufgegriffen und ihre Bedeutung für Christen in Bezug gebracht. Die Besucher erhielten hierbei oft auch neue Erkenntnisfacetten über biblische Zusammenhänge. Der dritte Besichtigungspunkt war eine wertvolle Filmdokumentation über den Komplex „die Entstehung des Volkes Israel-Stiftshütte-Bundeslade-Tempel-jüdische Religion“ an sich. Vieles was die Wissenschaft auch außerhalb der Bibel ermittel hat, wurde hier anschaulich gezeigt. Anschließend kam man zum vierten und letzten Besichtigungspunkt: Die Stiftshütte in den Originalmaßen der Bibel, welche man im Außenbereich besichtigen konnte. Vor Ort gab es auch einen Vortrag über die kultischen Gegebenheiten, die mit der Stiftshütte in Zusammenhang stehen.

Der gesamte Besuch der Ausstellung dauerte ungefähr drei Stunden. Besucher kamen aus verschiedenen Bundesländern. Aus Köln kamen z.B. Personen die die Ausstellung über das Internet gefunden hatten. Auch unmittelbare Kirchennachbarn konnte man begrüßen, mit denen sogar längere Glaubensgespräche geführt werden konnten. Ein Ehepaar aus Mannheim mit exzellenten Bibelkenntnissen war so sehr beeindruckt, dass sie, nachdem sie die Ausstellung verlassen hatten, nach einer Stunde zurück kehrten um noch ein paar Flyer für ihre engsten Freunde zu holen. Viele Gäste besuchten mehrmals die Ausstellung und brachten ihre helle Begeisterung über das Ausstellungskonzept zum Ausdruck. Auch waren Geistliche anderer Religionen anwesend, was der Ausstellung besonderes Gewicht verlieh. Ein Pfarrer gab zum Schluss seiner Besichtigung ein sehr schönes Zeugnis ab, als er sich erkundigte, ob man bereit sei, diese Ausstellung auch in einer anderen Kirchen zu zeigen. Er attestierte der Ausstellung eine geschickte Präsentation eines modernen Themas, der Abrahamitischen Ökumene. Auch gab er das ernste Versprechen in einen Gottesdienst zu kommen. Neben Apostel Bansbach, vier Bischöfen, waren auch viele Bezirksämter gekommen. Auch kamen Emailanfragen, ob die Ausstellung ausgeliehen werden könne, was man gerne unterstützen wird. Unserem himmlischen Vater allein gebührt aller Dank. Er gab der Gemeinde die Gaben, die Zeit und die Mittel, um dieses Projekt zu realisieren.

G.G.