Am 5.6. feierte der Bischof den Wochengottesdienst mit den Gemeinden MA-Gartenstadt und MA-Sandhofen in der Kirche in Sandhofen.
Die Grundlage für den Gottesdienst bildete das Bibelwort aus Psalm 126 die Verse 1 und 2:
„Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unter den Völkern: Der Herr hat Großes an ihnen getan!“
Zu Beginn der Predigt ging der Bischof kurz auf den zeitlichen Kontext des Bibelwortes ein. Die Israeliten befanden sich im babylonischen Exil. Nachdem ihnen bereits prophezeit wurde, dass sie ins babylonische Exil gehen werden, wurde ihnen ebenfalls vorhergesagt, dass Gott sie nach Jerusalem zurückbringen würde. Sie sehnten sich nach ihrer Stadt und mussten der Prophezeiung vertrauen. Für die Israeliten war eine Befreiung aus dem Exil kaum vorstellbar.
Wie genau die Wiederkunft Christi ablaufen wird, können wir nicht sagen, so der Bischof. Allerdings ist es ein Versprechen Gottes, auch wenn es für uns unvorstellbar ist, wie für die Israeliten die Erlösung aus dem Exil Babylons. Die Wiederkunft Christi stellt ein zentrales Glaubensziel dar und wird ein epochales Ereignis sein.
Der Älteste wies in seinem anschließenden Beitrag noch einmal darauf hin, dass die Übersetzung von Luther, die in die Zukunft gerichtet ist, nicht dem Originaltext entspricht, der in der Vergangenheit geschrieben war. Es handelt sich somit eigentlich um einen Tatsachenbericht, der Gott sichtbar werden lässt und darauf vertraut werden kann, da Gott bereits getan hat, er auch wieder tun wird.
Der Chor umrahmte den Gottesdienst musikalisch.
Fotograf: Volker Hamann