Am Mittwoch, den 15.01.2025 feierte Apostel Rheinberger den Gottesdienst gemeinsam mit den Gemeinden Heppenheim, Ladenburg, Wald-Michelbach und Weinheim in der Neuapostolischen Kirche in Weinheim.
Als Predigtgrundlage las der Apostel das Bibelwort aus Lukas 21, Vers 28: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann steht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“
Zu Beginn der Predigt ging der Apostel auf das vom Chor vorgetragene Lied: „Herr, den ich tief im Herzen trage…“ ein und sagte: „Wenn das, was wir tief im Herzen tragen Gott ist, dann bricht sich das auch in unserem Alltag immer wieder Bahn. Dann kommen in unserem alltäglichen Leben Impulse aus dem Gottesdienst zum Tragen.“
Dann ging Apostel Rheinberger auf das Bibelwort ein und fragte: „Was ist denn dieses, was anfängt zu geschehen?“ Viele machten das fest an Geschehnissen wie Katastrohen und Kriege, aber das habe es schon immer gegeben. Er sagte, die Endzeit habe begonnen mit der Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten und ende mit dem tausendjährigen Friedensreich. Entscheidend sei einzig und allein, bereit zu sein, denn Jesus komme wieder, wenn die Zeit erfüllt ist. Das lasse sich mit menschlichen Maßstäben nicht ermessen. Der Apostel zeigte den Gläubigen auf, wie man es schaffe, sich vorzubereiten und schlug dabei die Brücke zum Jahresmotto der Neuapostolischen Kirche: „Es ist Zeit, Gutes zu tun.“ Wir sollten nicht zögern, Gutes zu tun, sondern handeln, uns gegenseitig trösten und helfen. Jesus hat uns das vorgelebt. Er hat den Zöllner besucht, sich um seine Seele gekümmert und damit Gutes getan. Der Apostel verwies auf die Merkmale der christlichen Gemeinde, sich gegenseitig zu verzeihen, auf Böses mit Gutem zu antworten. Wenn wir so handelten, dann erfüllten wir das Bibelwort, uns zu erheben und sichtbar zu sein. Wir sehen, dass Jesus größer ist als Alle und Alles, so der Apostel. Er stärkte das Vertrauen der Gläubigen, dass Gott in seiner Allmacht alles richtig macht und die Gläubigen letztlich erlösen werde von Leid und vom Bösen.
Der zum Predigtbeitrag gerufene Priester unterstrich das Dienen des Apostels und ermunterte die Gemeinde, nicht auf die Dunkelheit zu sehen, die so präsent ist auf der Erde, sondern auf die Wiederkunft Jesu, die alles überstrahlen wird. Der Apostel unterstrich zum Schluss noch einmal wieviel Gutes mit unserem Glauben verbunden ist, da er uns in allen Zeiten „Stecken und Stab“ sei. Dabei hob er die Bedeutung des Heiligen Abendmahls hervor, das uns die Möglichkeit eröffne, im Schoß Jesu zu ruhen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Chor und Orchester begleitet.
Fotografen: W. Buchwald