Am Mittwoch, den 5. Februar 2025 feierte Apostel Martin Rheinberger den Gottesdienst mit den Gläubigen in der Neuapostolischen Kirche in Wald-Michelbach
Als Bibelwort diente Matthäus 19, Vers 16:
"Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe?"
Zu Beginn des Gottesdienstes nahm der Apostel das Lied des Chores auf, in dem es heißt: "Leucht mir mit ew'gen Lichte durch diese Zeit". Das Licht Gottes; das ewige Licht ist ein ganz besonderes Licht. Der gute heilige Geist ist als Gabe in unsere Herzen gelegt und begleitet uns durch den Tag. Das Licht, dessen Wirkung wir nicht unterschätzen sollen, wird uns bei unseren Entscheidungen den Weg weisen, wenn wir dem Raum dafür geben.
Im Anschluss ging der Apostel näher auf das Bibelwort ein. Auf die Frage des reichen Jünglings an Jesus, was er Gutes tun soll, antwortet ihm Jesus, dass er die Gebote halten soll und nennt drei Gebote. Der Jüngling erkennt, dass dies offensichtlich nicht reicht und fragt was noch fehlen würde. Jesus antwortet, dass er ihm nachfolgen soll.
Nachfolge ist mehr als einer Sache genüge zu tun, führte der Apostel weiter aus. Nachfolge heißt vom Glauben zu berichten wie es Philippus mit Nathanael getan hat. Das Evangelium weiterzugeben ist Sache aller Gläubigen. Nicht nur die der Amtsträger. Er forderte dazu auf auch einmal über den Gottesdienst in der Gemeinschaft zu sprechen. Sich die Zeit nehmen um Gutes zu tun und nicht zögern, so wie es auch im diesjährigen Motto heißt, ist ebenfalls Nachfolge. Nicht zu zögern bedeutet vor allem, sich nicht abhalten lassen von Alltagswidrigkeiten. Wie die vier Freunde, die ihren kranken Freund, weil schon so viele Menschen bei Jesus im Haus waren, letzlich auf das Dach getragen haben und dieses öffneten um ihn zu Jesus zu bringen.
Der stellvertretende Bezirksvorsteher unterstrich in seinem Beitrag, dass es vom eigenen Willen abhängt, ob wir das Gesagte auch umsetzen. Es ist nicht nötig das Leben vollständig zu verändern wie es Paulus getan hat. Auch kleine Schritte lassen uns vorankommen. Es ist wichtig dem heiligen Geist Raum zu geben, aufmerksam zu sein und Impulsen auch einmal nachzugeben. Auch wenn diese gerade nicht in den Alltagsplan hinein passen.
Der Gottesdienst wurde von Chor und Orgelspiel musikalisch begleitet.
Fotograf: V. Soravia