Am Sonntag, den 30.03.2025 feierte Bischof Metzger den Gottesdienst gemeinsam mit den Gemeinden Heppenheim, Lampertheim, Weinheim und Wald-Michelbach in seiner Heimatgemeinde Viernheim.
Als Bibelwort diente Psalm 25, Vers 20: „Bewahre meine Seele und errette mich. Lass mich nicht zu Schanden werden, denn ich traue auf dich.“
Der Bischof blickte in dem Gottesdienst zunächst dankbar auf die Zeit seiner Kindheit und Jugend, die er in der Gemeinde Viernheim verbracht hat und auf manche Lehrkräfte, die ihn geprägt haben. Mit einem Zitat Goethes: „Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.“ weist er darauf hin, wie wichtig es ist, dass auch heute weiter an den Gemeinden und besonders den Kindern und Jugendlichen gearbeitet werde. Gerade für Kinder und Jugendliche sei es in dieser säkularen Welt nicht einfach, den Glauben zu bekennen und zu leben. Daher benötigten sie auch heute Lehrer, die ihnen den Glauben mit Herzblut in die Seele legen und Vorbilder für sie sind.
Mit Blick auf das Bibelwort, das davon zeugt, dass der Psalmist David trotz Herausforderungen, die er zu durchleben hatte, sein Vertrauen ganz auf Gott setze, sprach Bischof Metzger davon, dass auch wir heute viele Herausforderungen haben. Dabei sei es wichtig, so zu handeln wie David, in Demut zum Herrn zu kommen, die Verbindung zu ihm zu suchen und Gott in seine Entscheidungen einzubeziehen. Er verwies dahingehend auch auf Zacchäus, der vom Baum herunterkam, um sich Jesus zu nähern, ein Sinnbild dafür, dass es oftmals notwendig sei, den eigenen Standpunkt zu verlassen und auf den Herrn zu vertrauen.
Der Priester, der zu einem Predigtbeitrag gerufen war, sagte, dass unser Glaube eigentlich auf die Zukunft gerichtet sei, jedoch, wenn wir unser Vertrauen in die Hand Gottes legten, erlebten wir, dass Gott nicht nur etwas für die Zukunft sei, sondern dass er uns bereits hier auf unserem Weg jeden Tag begleite.
Auch der Bezirksälteste, der mitdiente, unterstrich die Bedeutung des Vertrauens. Für uns Menschen sei Vertrauen unabdingbar. Man schaue nur auf die kleinen Kinder, die ihren Eltern ganz vertrauen. Er verwies auch auf Daniel in der Löwengrube, der selbst in einer sehr herausfordernden Situation dem Herrn sein Vertrauen bezeugte und ausrief: „Herr, du vergisst nicht, die dich lieben.“
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls erinnerte der Bischof die Gläubigen an eine besondere Unterstützung, die wir alle zur Verfügung haben, die Kraft des Gebetes. Wir haben nicht auf alles eine Antwort, aber wir dürfen alles im Gebet Gott übergeben.
Fotograf: H. Hofmann