Am Vorabend des europaweit aus Karlsruhe übertragenen Ämtergottesdienstes mit Stammapostel Schneider besuchten am Samstag, den 11. Oktober 2025, Apostel Sargant und Bischof Hepp – beide aus dem Arbeitsbereich Bayern – die Gemeinde Hockenheim.
Mit eingeladen waren die Gemeinden Ladenburg und Mannheim-Rheinau.
Grundlage für den Gottesdienst war das Bibelwort aus Römer 1,16:
„Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.“
Apostel Sargant ging zunächst auf Apostel Paulus ein, der diese Worte an die Römer schrieb.
Paulus war Jude, gebildet und im jüdischen Glauben aufgewachsen. Anfangs verfolgte er die Christengemeinde, später bekannte er sich zur christlichen Lehre.
Spott war eine Hauptwaffe der frühen Gegner des Christentums. Besonders die Römer neigten dazu, den Glauben als eine einfache und unentwickelte Religion anzusehen. Der Mächtigste, so ihre Überzeugung, sei der Kaiser von Rom – nicht Jesus Christus, der gekreuzigt wurde.
Auch die Griechen betrachteten das Evangelium – die Geschichte von Gott, der Mensch wurde, starb und auferstand – als Torheit.
Apostel Paulus trat diesen Meinungen entschieden entgegen: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht.“
Dabei – so der Apostel – komme es nicht auf menschliche Bildung an, sondern darauf, die Kraft Gottes im Evangelium zu erleben.
Wichtig sei es, auch nach dem Gottesdienst und in den Familien über den Glauben, das Evangelium, über Jesus Christus und unsere Werte zu sprechen.
In der Co-Predigt bezog Bischof Hepp die Kerngedanken auf verschiedene Zielgruppen:
Die Kraftquelle Gottes, so Bischof Hepp, erschließt sich dort, wo wir das Gebot der Liebe erfüllen.
Der Gottesdienst wurde festlich von einem gemischten Chor, Orgel und Klavier umrahmt.
Nach dem Gottesdienst klang der Abend mit guten Gesprächen und liebevoll hergerichtetem Fingerfood aus.