Eine große Trauergemeinde hatte sich am 25.02.17 in der Neuapostolischen Kirche in Viernheim versammelt, um Abschied zu nehmen von dem Bezirksevangelisten in Ruhe Klaus Metzger.
„Mit dir, o Herr, verbunden fühl ich mich nie allein“ sang die Gemeinde während Bezirksapostel Michael Ehrich zum Altar schritt. Ihn begleiteten die Apostel Herbert Bansbach und Martin Schnaufer sowie Bischof Vester und viele Bezirksämter aus dem Apostelbereich Karlsruhe.
„Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes“. Diese Bibelworte aus Römer 15, 13 legte Bezirksapostel Ehrich der Trauerfeier zugrunde. Aus dem Glauben heraus kann man Trost empfangen, durch den Glauben kann man Hoffnung schöpfen und der Glaube ist die Grundlage, dass man auch Frieden und Freude erleben kann, so der Bezirksapostel. Aus dem Glauben heraus, kann man die Gewissheit im Herzen tragen, der Herr will uns ein Wiedersehen schenken. Er würdigte den Heimgegangenen als einen Menschen, der einen starken und festen Glauben hatte. Der in beeindruckender Weise das Wort Gottes verkündigte - ohne erhobenen Zeigefinger, ohne einen Hang von Selbstdarstellung - sondern wie es in seinem Herzen lebte.
Bezirksapostel Ehrich verlas einige Daten aus dem Lebenslauf des verstorbenen Bezirksevangelisten im Ruhestand. Seit 1981 war er als ehrenamtlicher Seelsorger in der Neuapostolischen Kirche tätig, und seit 1991 im Kirchenbezirk Weinheim als Bezirksevangelist tätig. Er wirkte in seinen vielen Aufgabengebieten segensreich. Am 28. September 2014 wurde er in den Ruhestand versetzt. Klaus Metzger starb am 16.02.17 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren. Er hinterlässt seine Ehefrau und vier erwachsene Kinder mit ihren Familien. Ein Vermächtnis hat er uns in wenigen Worten hinterlassen: "Es gibt auf Erden keinen Kummer, den der Himmel nicht heilen könnte".
Apostel Bansbach berichtete von seinem letzten Besuch im Krankenhaus bei unserem Bezirksevangelisten Metzger. Auch in diesen Tagen der Krankheit gab er mit Frieden und Freude im Herzen, Zeugnis seines Glaubens ab. Er beschäftigte sich mit dem Heilsplan Gottes, mit der gelebten Liebe Gottes in Jesus Christus, mit der Hoffnung, die über das irdische Leben hinausgeht.
Der Leiter des Kirchenbezirkes Mannheim/Weinheim, Bezirksältester Steiger, sprach im Predigtbeitrag, dass wir nicht hergekommen sind um die Trauer zu nehmen, aber um Impulse zu bekommen, um in der Trauer zu leben. Der Blick geht in die gemeinsame Zukunft, mit ihm zusammen zu sein.
Apostel Martin Schnaufer sprach in seinem Predigtbeitrag von einem Abschied mit Perspektive. Wenn man im Glauben sagen kann, wir haben miteinander eine Zukunft schafft das Perspektive. Der Apostel charakterisierte den verstorbenen Bezirksevangelisten mit zwei Begriffen: Demut und Tiefgang - dies zeichnete ihn aus.
Ein letztes Gebet des Bezirksapostels und der Schlusssegen bildeten den Abschluss der Trauerfeier. Getröstet stimmten die Anwesenden in das Gemeindelied „Gleich wie die schimmernden Sterne“ ein mit dem Refrain „…nimmer vergeht, was du liebend getan“.
Fotografen: H.Günter/B.Iloff