"Wie selig, ein Gotteskind zu sein!", so sang der Chor der Gemeinde Hockenheim zu Anfang des Gottesdienstes vergangenen Sonntag. Diese Gedanken zur Gotteskindschaft prägten auch die Predigt, welche vom Gemeindevorsteher, Evangelisten Mayer durchgeführt wurde.
Gotteskind sein bedeutet nicht, einen höheren Rang als andere innezuhaben. Gotteskind sein bedeutet auch nicht, sich durch eigene Handlungen in den Vordergrund zu stellen. Man muss keine langen Reden schwingen oder große Taten vollbringen, um seine Aufgabe als Kind Gottes zu erfüllen:
Oftmals genügt bereits ein Gebet. Denn Gotteskind sein bedeutet, das Heil in Jesus Christus anzunehmen, die Erwählung durch den Glauben zu festigen und Freude in der Gemeinschaft zu erleben - sei es im tiefen und innigen Zwiegespräch mit Gott, oder in der Gemeinde, Seite an Seite mit den Gläubigen. Darüber sprach Gemeindevorsteher Mayer in dem Sonntagsgottesdienst in der Gemeinde Hockenheim.
In diesem Rahmen fand ein Wechsel in der Betreuung der Hockenheimer Jugend statt: Der Evangelist entlastete die bisherige Jugendbetreuerin von ihrer Aufgabe. Als öffentliches Zeichen der Dankbarkeit für ihre vielfältigen Tätigkeiten wurde ihr ein Blumenstrauß überreicht. Gleichzeitig konnte der Vorsteher eine Nachfolgerin für die besondere seelsorgerische Betreuung der Jugendlichen der Gemeinde beauftragen.
Im Anschluss feierte die Gemeinde - ganz im Sinne der Gemeinschaft - ihr jährliches Grillfest vor dem Kirchengebäude bei herrlichem Sonnenschein.