Diese Zusage stand im Mittelpunkt des Konfirmationsgottesdienstes, den Gemeindevorsteher, Evangelist Mayer, am 13. Juni 2021 in der Gemeinde Hockenheim durchführte.
Das Konfirmationsgelübde beinhalte zwei Aspekte, so der Evangelist. Zum einen die Absage an den Bösen bzw. an das Böse und zum anderen das Bekenntnis zum dreieinigen Gott.
Bei der Absage an das Böse sollte man sich bewusst machen:
Die Absage an das Böse sei keine nur einmalige Entscheidung am Tag der Konfirmation, fuhr der Evangelist fort, sondern ein kontinuierlicher Prozess. In jedem Gottesdienst bete die Gemeinde im Gebet „Unser Vater“ u.a.: Erlöse uns von dem Bösen.
Apostel Paulus sagte hierzu: Das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich (Römer 7,19). Jesus Christus war sich dieser Herausforderung seitens der Menschen bewusst und bat deshalb seinen Vater im Hohepriesterlichen Gebet darum, dass er diejenigen, die an ihn glauben, „vor dem Bösen“ bewahren möge (Joh 17,15).
Der „Schlüssel“ hierfür sei das Bekenntnis zum dreieinigen Gott, so der Evangelist:
An den Konfirmanden gewandt sagte der Evangelist abschließend: „Es ist nun auch deine persönliche Aufgabe, vollumfängliche Verantwortung für die Absage an das Böse und für das Bekenntnis zum dreieinigen Gott zu übernehmen. Hab´ keine Angst davor, unser himmlischer Vater stärkt und bewahrt dich. Er erwidert dein Gelübde mit seinem Segen.“