Im Gottesdienst am Sonntag, den 4. Juni 2023, stand die Dreieinigkeit Gottes im Mittelpunkt. Sie ist - neben der Heiligen Schrift und der Taufe - das verbindende Glied zwischen den unterschiedlichen Konfessionen.
Bezirksältester Steiger ging in seiner Predigt, die auf 2. Korinther 13,13 fußte, insbesondere auf
ein. Die Verschiedenheit der drei göttlichen Personen zerteilt die Einheit Gottes nicht, denn sie sind eine Natur bzw. Substanz. In ihnen gibt es keinen Gegensatz des Willens.
Ein Werk des Heiligen Geistes - so lesen wir im Katechismus (KNK 2.4.3) - ist die Kirche. Sie ist die Versammlung derjenigen, die getauft sind, ihr Leben in der Nachfolge Christi führen und Jesus Christus als ihren Herrn bekennen.
So erlebte es die Gemeinde als einen besonderen Höhepunkt, dass sich ein Mann in die Neuapostolische Kirche aufnehmen ließ. Die Handlung der Aufnahme von Gästen in die Gemeinde, die in einer anderen Kirche die Heilige Wassertaufe formgerecht empfangen haben, ist als Segenshandlung zu verstehen. In ihr bekennen sich die Aufzunehmenden zum neuapostolischen Glauben und es wird ihnen der Zugang zum Heiligen Abendmahl auf Dauer eröffnet (KNK 12.1.11).
Der Bezirksälteste sagte unter anderem in seiner Ansprache: In Zeiten der Anfechtung, wenn unser Glaube Schwankungen unterworfen ist, erleben wir seitens des dreieinigen Gottes Tröstung und Gnade. Das macht uns stark und lässt uns im Glauben an seiner Hand bleiben.
Im Anschluss an die Aufnahme feierte die Gemeinde Heiliges Abendmahl.
Am Ende des Gottesdienstes, der mit Orgel, Chor, Klarinette und Flöte musikalisch umrahmt wurde, wurde allen Anwesenden der Segen des dreieinigen Gottes mit den Worten aus 2. Korinther 13,13 zugesprochen.