Am Sonntag, den 04.02.2024, feierte Bischof Vester zusammen mit mehreren Gemeinden des Bezirks Mannheim/Weinheim den Gottesdienst in der Gemeinde Viernheim.
Grundlage des Gottesdienstes bildete Vers 39 aus der Apostelgeschichte 2: „Denn euer und eurer Kinder ist diese Verheißung und aller, die ferne sind, welche Gott, unser Herr, herzurufen wird.“
Der Bischof erläuterte zunächst den Kontext, aus dem der Bibelvers stammt. Es handelt sich um die Pfingstpredigt, in der Apostel Petrus sich mit klaren Worten an seine Zuhörer wandte, obwohl einige dem Apostel nicht wohlgesonnen gewesen sein mögen. Dennoch sprach er offen aus, wen sie da hingerichtet hatten, nämlich den Herrn Jesus, der von Gott, seinem Vater wieder auferweckt wurde und nun bei ihm ist. Der Apostel beließ es aber nicht dabei, den Menschen aufzuzeigen, dass sie falsch gehandelt und Schuld auf sich geladen hatten, sondern er zeigte ihnen auch einen Weg des Heils auf. Der Heilige Geist war nun ausgegossen und der Apostel forderte die Menschen auf, Buße zu tun und umzukehren. Dieses Heilsangebot galt nicht nur den Juden, sondern allen Menschen.
Bischof Vester führte weiter aus, dass sich Jesus allen Menschen angenommen hat, so wie sie waren. Niemand wurde ausgegrenzt. Das hat auch Apostel Petrus in seiner Pfingstpredigt vermittelt. Unabhängig davon, was in der Vergangenheit falsch gemacht wurde, entscheidend, so der Bischof, sei das Ausgerichtetsein auf die Zukunft. Das ist der Schwerpunkt unseres neuapostolischen Glaubens: die Zukunft, die uns die Wiederkunft unseres Herrn Jesus bringt.
Priester Girolami aus der Gemeinde Hockenheim erläuterte in seinem Predigtbeitrag, dass wir viele Beiträge aus den Medien aufnehmen. Allerdings hielten diese Informationen zumeist nicht lange vor. Er betonte die Bedeutung der Worte Jesus, da diese von Dauer sind und uns in unserem Leben unterstützen.
Einen weiteren Impuls gab Evangelist Soravia, in dem er die Zuhörer ermunterte, nicht die negativen Nachrichten weiter zu tragen. Vielmehr rief er dazu auf, uns auf das Positive zu besinnen, indem wir dem Bewusstsein der Zukunft (der Wiederkunft Jesu) in unserem Alltag mehr Raum geben.
Den Schlussbeitrag lieferte der Bezirksälteste Steiger. Er wies darauf hin, dass die Bibelübersetzungen „Gute Nachrichten“ heißen und dass auch wir den Heiligen Geist in uns tragen, der uns die Kraft gibt, das Gute zu reden und zu tun und das Evangelium Christi zu bewahren.
Fotograf: H. Hofmann