...und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.
Diese beiden ersten Verse aus dem einundneunzigsten Psalm standen eindrücklich im Mittelpunkt des Traugottesdienstes von Sarah-Selina und David.
Gemeindeevangelist Rudolph hatte den Text des stimmgewaltig vom Gemeindechor vorgetragenen Eingangslieds nicht zufällig als Gottesdienstgrundlage gewählt: Während der Predigt-Vorbereitung für diese Hochzeit war der Vorsteher zu Hause auf der Suche nach einem passenden Bibelwort. Nach Gebet schlug er die Heilige Schrift auf. Vor ihm lag eben jener Psalm, vertont ein Lieblingslied von Sarah. Aus diesem Grund machte Evangelist Rudolph dem Brautpaar die unerschütterliche Hoffnung auf Gott, den Allmächtigen, in seiner Predigt besonders groß.
Den ersten Gedanken direkt an Braut und Bräutigam gewandt führte der Evangelist in englischer Sprache aus, um wirklich allen der über hundert Teilnehmer das Wort Gottes verständlich zu machen. Er wies darauf hin, dass der Segen zum Ehebund nicht das Versprechen von Gott ist, dass das Ehepaar in Zukunft keine Probleme, Sorgen oder Nöte haben werde. Aber der göttliche Segen wird zukünftig der jungen Familie Kraft zur Liebe und Einheit geben. Nach der Spendung des Trausegens kam zum Ende des Gottesdiensts ein Trompeter mit Orgelbegleitung zum fulminanten musikalischen Abschluss zum Einsatz. Danach lud das Brautpaar in den Gemeinschaftsräumen der Kirche alle Gottesdienstteilnehmer zu einem Sektempfang ein.