Zum Gottesdienst am 1. Advent besuchte Bezirksevangelist Ringle am 30. November 2025 die Gemeinde Hockenheim. Er unterstützt im Kirchenbezirk Pforzheim den Bezirksältesten Carsten Müller und legte dem Gottesdienst ein Bibelwort aus Matthäus 7,13 zugrunde: Geht hinein durch die enge Pforte.
Zu Beginn seiner Predigt betonte Bezirksevangelist Ringle die Bedeutung der Gemeinschaft und dass die adventliche Atmosphäre durch die persönlichen Gaben und Erfahrungen jedes Einzelnen entsteht. Die Adventskerze sei ein Symbol für Gottes Licht, Liebe und Fürsorge.
Eingehend auf das Bibelwort aus Matthäus 7,13 erläuterte er eine einladende Deutung: Die Enge liege nicht bei Gott, sondern im menschlichen Herzen. Konkret ging er auf unterschiedliche Arten der Enge ein:
Er rief dazu auf, die eigene „Herzensenge“ zu überwinden, kindliches Vertrauen zu entwickeln und auch unter sozialem Druck an christlichen Werten wie Wahrheit, Respekt und Nächstenliebe festzuhalten. Das tägliche Durchschreiten der „engen Pforte“ sei ein Weg der inneren Erneuerung und führe in die Gemeinschaft mit Gott und in die Hoffnung auf die Wiederkunft Christi.
Der Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Mayer, sagte in seiner Co-Predigt: Das Bibelwort spricht nicht von Enge, sondern von Nähe; nicht von Ausschluss, sondern von Einladung; nicht von Härte, sondern von der Liebe Jesu, die ruft, trägt und führt. Jesus - so der Gemeindevorsteher - stellte am Ende der Bergpredigt verschiedene Optionen gegenüber: zwei Arten von Propheten, zwei Arten von Jüngern, zwei Fundamente und eben zwei Pforten und Wege. Die Gemeinde sei der beste Platz, um den richtigen Weg durch die "enge Pforte" zu üben und ihn konsequent im Alltag weiter zu gehen.