Am Mittwoch, den 21. Januar 2026 feierte Apostel Martin Rheinberger den Wochengottesdienst in der Neuapostolischen Kirche in Mannheim-Moselstraße. Eingeladen waren außerdem die Gläubigen der Gemeinden Hockenheim, Mannheim-Rheinau, Mannheim-Sandhofen und Mannheim-Gartenstadt sowie alle Lehrkräfte.
Grundlage des Gottesdienstes bildete das Bibelwort aus 2. Buch Mose, Kapitel 3, Verse 11, 12a:
„Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und führe die Israeliten aus Ägypten? Er sprach: Ich will mit dir sein.“
In Bezug auf das diesjährige Motto „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ geht der Apostel zu Beginn des Gottesdienstes auf die Begebenheit aus 1. Buch Mose 1, Kapitel 15, Vers 1 ein: „Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn.“
„Fürchte dich nicht, glaube nur!“ soll nicht nur ein Motto der Kirche sein, sondern die Gewissheit, dass der Allmächtige dahintersteht. Mit dieser Gewissheit werden Angst und Furcht unser Leben nicht bestimmen.
Gott begegnet Mose in einem brennenden Dornbusch. Der Dornbusch ist ein kleiner, unscheinbarer Busch. Er symbolisiert einen einfachen Ort. Gott erscheint uns somit oft im Kleinen und an unspektakulären Orten. Der Dornbusch brennt, aber verbrennt nicht und steht für die unermüdliche Treue Gottes.
Gott ist Stabilität; Gott ändert sich nicht. Er ist der treue Gott - gestern, heue und morgen, so der Apostel. Er führt weiter aus, dass der brennende Dornbusch auch als Gottes Brennen für uns Menschen gedeutet werden kann. Der brennende Busch steht auch für das Versöhnlich sein. Der Apostel ruft dazu auf immer wieder und unermüdlich vergebungsbereit zu sein.
Gott ist mit uns; auch bei aus unserer Sicht nahezu unerfüllbaren Aufgaben. Der Apostel fordert dazu auf es uns zum Glaubenssatz zu machen, uns nicht zu fürchten, sondern zu glauben und zu vertrauen.
Der Bezirksevangelist vertiefte in seinem Beitrag noch einmal die Gedanken zur Treue Gottes. Er unterstrich die Bedeutung des Vertrauens, dass Mose Gott gegenüber aufbrachte, um seinen Auftrag, den er selbst für unerfüllbar hielt, anzunehmen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Orgel, Orchester und Chor begleitet.
Fotograf: H. Mauer