Am Sonntag, den 22. März 2026, war die vietnamesische Gemeinde in Hockenheim zu Besuch. Im gemeinsamen Gottesdiensterleben wurde erneut spürbar, wie verbindend der Glaube über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg wirkt. Als Grundlage diente ein Bibelwort aus Matthäus 26 Vers 29.
Im Mittelpunkt der Predigt stand die Bedeutung des Heiligen Abendmahls. Evangelist Volker Mayer sagte, dass Jesus Christus seiner Gemeinde im Heiligen Abendmahl nicht nur in der Erinnerung, sondern in wirklicher Gegenwart begegnet. Der Herr schenke darin Trost, Halt und neue Kraft für den Glaubensalltag. Zugleich wurde deutlich, dass das Heilige Abendmahl immer auch ein klares Bekenntnis zu Jesu Opfertod, zu seiner Auferstehung und zu seiner Wiederkunft ist.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Heiligen Abendmahl als Gemeinschaftsmahl. Evangelist Mayer betonte, dass das Heilige Abendmahl die Gemeinschaft mit Christus und untereinander stärke. Daraus erwachse auch der Auftrag, Frieden zu suchen, Versöhnung zu leben und das empfangene Heil im Alltag sichtbar werden zu lassen.
Auch die Hoffnung der Gläubigen kam in der Predigt deutlich zum Ausdruck. Der Vorsteher erwähnte, dass Jesu Wort aus Matthäus 26,29 den Blick über den gegenwärtigen Moment hinaus auf das Reich Gottes richte. Das Heilige Abendmahl stärke nicht nur für den Alltag, sondern weise auch auf die ewige Gemeinschaft mit Christus hin. So durfte die Gemeinde neue Zuversicht und frische Hoffnung mitnehmen.
Die beiden Priester, die um eine Co-Predigt gebeten wurden, bekräftigten die Botschaft des Gottesdienstes: Im Heiligen Abendmahl bekennen wir den Tod Jesu. Durch die Kraft, die im Heiligen Abendmahl liegt, sind wir zudem in der Lage, Vergebungsbereitschaft zu praktizieren und Böses mit Guten zu vergelten.
Der Gottesdienst wurde vom vietnamesischen Chor, vom gemischten Chor der Kirchengemeinde Hockenheim und von der Orgel feierlich umrahmt.