Am Mittwoch, den 26.3.2026, feierte Bischof Jörg Vester den Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche in Hockenheim zusammen mit den Gemeinden Hockenheim und Rheinau.
Als Bibelvers diente Heskiel 11, 19.20:
Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnungen halten und danach tun. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.
Zu Beginn des Gottesdienstes hieß Bischof Jörg Vester die Gläubigen herzlich willkommen.
Der Bischof erläuterte den anwesenden Gläubigen den Inhalt des zugrundeliegenden Bibelworts. Der Prophet Hesekiel verkündete, dass Gott einen neuen Bund mit den Menschen schließen werde, nachdem der Herr im Alten Bund seinem auserwählten Volk Israel auferlegt hatte, das mosaische Gesetz zu befolgen, die Menschen jedoch daran gescheitert waren. Als das Volk sich wieder Gott zuwandte und die vorgeschriebenen Opfer brachte, vergab ihnen Gott.
Der vom Propheten Hesekiel verkündete Neue Bund wurde durch Jesus Christus gestiftet, der einzige Mensch, der Gottes Willen vollkommen erfüllt hat. Aus Liebe zu Gott und den Menschen hat Jesus das einmalige, heilige Opfer gebracht, damit Gott uns durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist in diesen Bund aufnahm.
Der Bischof fragte die Gemeindemitglieder: "Wie steht es mit uns, dem Volk des Neuen Bundes? Verhalten wir uns manchmal wie das Volk des Alten Bundes und begehren gegen die Gebote auf?" Bischof Vester erläuterte, dass wir, wenn wir den Herrn wahrhaft lieben, seine Gebote halten. Die Gebote bestehen im Glauben an Gott, der Nächstenliebe, der Demut, des geistlichen Wachstums und dem Einssein mit Gott.
Bischof Vester und der zum Mitdienen gerufene stellvertretende Bezirksvorsteher riefen die Gemeinden dazu auf, am Glauben festhalten und dem Herrn nachzufolgen, um in die ewige Gemeinschaft mit Gott zu gelangen.
Nach dem Abendmahl wurde der Gottesdienst mit Chorgesang und Orgel feierlich beschlossen.
Fotos: Gemeinde Hockenheim