Apostel Martin Rheinberger feierte am Mittwochabend, dem 17.4.2024, den Gottesdienst in der Gemeinde Lampertheim zusammen mit der Gemeinde Sandhofen sowie allen aktiven Vorstehern mit ihren Frauen.
Als Bibelwort für den Gottesdienst diente Matthäus 25, Vers 21:
„Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!“
Apostel Rheinberger griff in seiner Predigt das zugrundeliegende Gleichnis von dem Herrn auf, der außer Landes zog und seinen Knechten verschiedene Mengen Silber zur Verwaltung gab. Als er von seiner Reise zurückkehrt, lobt er ihre Zuverlässigkeit und Tüchtigkeit. Auch uns hat Gott etwas ungemein Wertvolles anvertraut, mit dem wir unsere Zuverlässigkeit und Tüchtigkeit erweisen sollen, nämlich die Gabe des heiligen Geistes. Zuverlässigkeit Gott gegenüber zeigt sich darin, beständig die Gabe des heiligen Geistes zu nutzen und in der Gemeinschaft mitzuarbeiten.
Wie der Herr in dem Bibelgleichnis seine Knechte die treue Verwaltung seines Vermögens mit einem noch größeren Betrag vergolten hat, hat Gott uns etwas ungemein Kostbares anvertraut, nämlich dieses eine, kurze Leben. Dieses sollen wir Gott widmen. Dann erhalten wir etwas, das noch um so viel wertvoller ist als unser irdisches Leben, nämlich das ewige Leben. In dieser Gewißheit seien wir tüchtig und zuverlässig.
Nach dem Abendmahl, das vom Gesang der Gemeinde „Ich bete an die Macht der Liebe“ begleitet wurde, erinnerte der Apostel daran, dass Jesus zu seinen Jüngern sprach, „Wie mein Vater mich liebt, so liebe ich Euch.“ Obwohl wir, anders als Jesus, unvollkommen und fehlbar sind, liebt uns Jesus so sehr, wie sein Vater ihn liebt.
Im Anschluss nahm der Apostel die Ruhesetzung zweier Amtsträger vor. Dabei dankte er dem Priester aus der Gemeinde Lampertheim sowie dem Diakon aus der Gemeinde Sandhofen mit persönlichen Worten für ihren langjährigen Einsatz und ihre treuen Dienste zum Wohle ihrer Gemeinden.
Apostel Rheinberger beendete den Gottesdienst schließlich mit Gebet und Segen.
Fotograf: H. Mauer