Am Mittwoch, den 25. Februar 2026 feierte Bischof Jörg Vester den Wochengottesdienst gemeinsam mit den Gläubigen der Gemeinden Lampertheim und Mannheim-Sandhofen in der Neuapostolischen Kirche in Mannheim-Gartenstadt.
Grundlage für den Gottesdienst bildete das Bibelwort aus Jesaja 37, Vers 20:
Nun aber, Herr, unser Gott, errette uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche auf Erden erfahren, dass du allein der Herr bist!
Das Königreich Juda befindet sich im Krieg. Hiskia, der das Königreich Juda regiert, betet in seiner Verzweiflung im Tempel zu Jerusalem zu Gott nachdem er einen Brief des assyrischen Feldherrn empfing, in dem dieser Gott verhöhnt und ihn auffordert, Gott nicht mehr zu vertrauen und ihm nicht mehr zu folgen.
Der Bischof ging zu Beginn des Gottesdienstes darauf ein, dass Hiskia sich in seiner aussichtslosen Lage vertrauensvoll an Gott gewandt hat und ihn um Hilfe gebeten hat. Er beschrieb weiter, wie Hiskia sich an einen Ort der Ruhe zurückgezogen hat; den Tempel. Auch wir können uns in schwierigen Situationen an Gott wenden und darauf vertrauen, dass er uns errettet. Das gilt auch dann, wenn die Bedingungen für ein Gebet nicht ideal sind und wir vielleicht von Unruhe getrieben werden oder aufgewühlt sind.
Wir vertrauen darauf, das Gott unsere Gebete erhört und dass seine Hilfe die richtige ist.
Der Bezirksvorsteher unterstrich in seinem Beitrag noch einmal das unerschütterliche Vertrauen und den tiefen Glauben Hiskias, der nur durch einen Propheten von Gott erfuhr. Wir dürfen gewiss sein, dass Gott uns liebt und uns führt – in jeder Situation.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Chor und Orgel begleitet.
Fotograf: H. Mauer