Das Erntedankfest am Sonntag, den 7. Oktober 2018 feierte die neuapostolische Kirchengemeinde Mannheim-Rheinau in einem besonderen Gottesdienst.
Dem Gottesdienst zugrunde gelegt waren aus der Heiligen Schrift die Verse 1a, 25a und 26 des 136. Psalm: „Danket dem Herrn …, der Speise gibt allem Fleisch. Danket dem Gott des Himmels, denn seine Güte währet ewiglich."
Die Gläubigen der Kirchengemeinde hatten zu diesem Gottesdienst auf breiter Ebene eingeladen: Nachbarn, Freunde und Anwohner sowie Geistliche der beiden christlichen Nachbargemeinden in Rheinau. Eingeladen waren neben der Leiterin der Klimaschutzleitstelle der Stadt Mannheim, Frau Agnes Schönfelder, auch die ACK Mannheim, zu der bereits seit einiger Zeit vertrauensvolle Kontakte bestehen.
Der Altar in der Kirche war zu diesem Anlass einladend und festlich geschmückt worden.
Gemeindevorsteher, Hirte Frank Haetscher, ging in der Predigtausführung auf das Bekenntnis Neuapostolischer Christen ein: Gott als Schöpfer und Geber aller Gaben, die wir Menschen haben, anzunehmen. In weiteren Predigtbeiträgen wurde deutlich, dass die zahlreichen Gaben, die aus der Hand Gottes empfangen werden, nichts Selbstverständliches sind; dies Dankbarkeit und Freude in den Herzen auslöst.
Das Teilen der Gaben Gottes mit dem Nächsten stand ebenfalls bei der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls im Mittelpunkt: Gott gibt und vergibt, auch solches, was über irdisches Leben hinausgeht.
In dem sich dem Gottesdienst anschließenden Vortrag ging Frau Agnes Schönfelder auf das in der Gesellschaft in den vergangenen Jahren gestiegene Umweltbewusstsein ein. Dankbarkeit der Schöpfung gegenüber zeige sich auch durch nachhaltiges und respektvolles Handeln, wie dem bewussten Verzicht auf Einweggeschirr aus Umweltschutzgründen. „Unser Planet, unsere Ozeane ersticken und versinken in Plastikmüll, die Gesellschaft hinterlässt sichtbare Spuren, die vorallem für Menschen in den ärmsten Ländern gravierende ökologische Folgen haben. Es gelte, Mikroplastik zu vermeiden und die gute Botschaft zu vermitteln, dass wir alle mithelfen können, Verpackungsmüll zu vermeiden“, führte sie aus. Als Geschenk waren „Kampagnenbecher >Bleib Deinem Becher Treu<“ mitgebracht worden, die dankbar und freudig angenommen wurden.