Am 12. August 2018 feierte Stammapostel Schneider, der oberste Geistliche der Neuapostolischen Kirche, mit den Gläubigen in Dar-es-Salaam, Tansania, einen Gottesdienst. Das hatte Auswirkungen für die Gemeinde Hockenheim, die bis in den Oktober 2019 reichten.
Stammapostel Schneider predigte damals über das Bibelwort aus 1. Korinther 11, 26: „Denn sooft ihr von diesem Brot esst und von dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“
Circa zwei Monate später, am 13. Oktober 2018, folgte von ihm ein Aufruf über nac.today zu einem Gemeindeprojekt über das Thema Heiliges Abendmahl.
Anfang des Jahres 2019 begannen die Überlegungen, wie dieser Aufruf umgesetzt werden könne. Der das Projekt initiierende Workshop fand am 9. März 2019 statt. Es folgten zahlreiche bilaterale Gespräche, ein Austausch mit den Priestern und Diakonen der Gemeinde, ein Jugendtreffen zu diesem Thema, sowie ein Kinder-Gottesdienst.
Schließlich predigte Apostel Bansbach in einem Gottesdienst am 4. August 2019 in der Kirche Mannheim-Moselstraße über einen Auszug aus dem Gebet „Unser Vater“: „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.“ (Matthäus 6, 13a).
In der Zeit von März bis August 2019 beschäftigten sich somit unterschiedliche Zielgruppen der Kirchengemeinde in diversen Veranstaltungen und Gottesdiensten mit der so wichtigen Feier des Heiligen Abendmahls und der vorausgehenden Sündenvergebung. Parallel konnte man sich an einer Befragung zu diesem Thema online oder per Papier beteiligen, seine Eindrücke bei der Feier des Heiligen Abendmahls widerspiegeln und auch Anregungen für eine noch würdigere Feier anbringen.
Alle Ergebnisse wurden zusammengetragen, in einer Präsentationen und einem Flyer zusammengefasst und im Rahmen eines Gesprächskreises, den der Projektleiter Dirk Enders moderierte, am 18. Oktober 2019 diskutiert. Dieser Gesprächskreis bildete gleichzeitig den offiziellen Projektabschluss.
Erste Maßnahmen, die aus diesen Erkenntnissen abgeleitet wurden, sind bereits umgesetzt; dies mit dem Ziel, dass die Feier Heiligen Abendmahls nie zu etwas Gewöhnlichem oder lediglich zu einer „liturgischen Routine“ wird.
Es ist mehr: Es eint, es vereint, es ist heilsnotwendig.