Im Bibelwort aus 2. Timotheus 1,7, das dem Tauf-Gottesdienst am 20. September zugrunde lag, erinnert Apostel Paulus seinen Freund Timotheus...
...an die Gabe Gottes, die dieser durch Handauflegung des Apostels empfangen hat. Warum tut er das? Was rät Paulus Timotheus zu tun? Was sagt uns das heute?
Paulus macht sich Sorgen, dass Timotheus, was das Evangelium betrifft, so schweigsam geworden ist. Schämt er sich etwa seines Glaubens an Jesus, den gekreuzigten Messias? Oder ist es ihm peinlich, dass sein Vater im Glauben, Paulus, wieder im Gefängnis sitzt? Timotheus wird aufgefordert, sich auch in einer schwierigen Situation an seine Talente und Gaben, die er mitbekommen hat, zu erinnern und seinem Auftrag treu zu bleiben
Paulus macht Timotheus den empfangenen Geist Gottes, den Geist „der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“, groß:
Mit Blick auf Globalisierung, Klimawandel, Corona, Terror und Gewalt, sowie Flüchtlinge und Hunger könnte einem die Furcht erfassen und niederdrücken. Auch im Bezug zum Glauben und dem privaten Umfeld gibt es unterschiedlichste Herausforderungen zu meistern.
Der Evangelist, der die Taufhandlung durchführte, fasste seine Ausführungen zur Taufe in der Aussage zusammen: Wenn man die Kraft Gottes erlebt und damit die Verhältnisse in dieser Zeit bewältigen kann, dann wächst die Liebe zum Herrn und seinem Werk. Mit dieser Einstellung wird man auch bemüht sein, vorsichtig und besonnen zu handeln.