Dieses wohlbekannte Lied wünschten sich Annemarie und Günter Schmid zum Segen für ihre Diamantene Hochzeit, die am 22. Mai 2022 gefeiert wurde.
In seiner Ansprache ging der Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Volker Mayer, auf dieses Lied ein und erläuterte die Kernaussagen dieses Liedes anhand von drei Begebenheiten aus der Heiligen Schrift.
König Asaf befand sich einmal in einer trostlosen Situation: Ich wäre fast gestrauchelt mit meinen Füßen; mein Tritt wäre beinahe geglitten (Psalm 73,2). Aber dann besann er sich auf den „Stern“ und kam zur Überzeugung: Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand (Psalm 73,23).
Petrus erlebte Großartiges. Als Jesus den Jüngern auf dem Meer entgegen kam rief er Petrus zu sich (Matthäus 14,29). Solange Petrus auf Jesu schaute, den „Stern“, konnte er auf dem Wasser gehen. Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken.
Tobias und Hannah waren beide gottesfürchtig. Als Tobias, der Vater, blind wurde, ging es der Familie nicht gut; die Anspannung war auch in der Ehe der beiden spürbar. So kam es beispielsweise zum Streit um ein Ziegenböcklein und Hannah machte ihrem Mann mehrfach Vorwürfe. Im Gebet suchten sie den „Stern“ und warteten auf die Rückkehr des jungen Tobias. Als sich dessen Begleiter als Engel Rafael zu erkennen gab stimmte der alte Tobias einen Lobgesang an. Der „Stern“ war immer da, er begleitete die ganze Familie und hielt Schaden fern.
„Nach 60 Ehejahren blickt man auch auf viele Herausforderungen zurück“, so der Vorsteher. „Wo man aber auf den Stern in Jesus Christus schaut, da enden solche Herausforderungen in einem Lobgesang“.
Und so gab der Vorsteher den Eheleuten ein Bibelwort aus Tobias 12,17 mit auf den Weg: Fürchtet euch nicht! Friede sei mit euch! Preist Gott in alle Ewigkeit!