Mit Wirkung vom 01. Januar 2009 wird die Neuapostolische Gemeinde Birkenau in die Kirchengemeinde Rimbach integriert.
Diese Entscheidung traf die Kirchenleitung unter dem Gesichtspunkt, den Gemeindemitgliedern in Birkenau auf lange Sicht die bestmögliche seelsorgerische Betreuung zu gewährleisten. Anlass für die Entscheidung war die allgemeine demographische Entwicklung, die sich naturgemäß in kleineren Gemeinden schneller auswirkt. Da eine entscheidende Wende aufgrund der Altersstruktur nicht erwartet werden kann, hätte sich die Weiterführung eines aktiven Gemeindelebens immer schwieriger gestaltet.
Die Anfänge der Neuapostolischen Kirche in Birkenau gehen auf das Jahr 1930 zurück, als in Birkenau die ersten Gottesdienste stattfanden. Im Jahr 1932 wurde die Gemeinde selbständig. Bis zum Einzug in die 1962 erbaute Kirche in der Ringstraße 29 trafen sich die Gemeindemitglieder zu den Gottesdiensten in verschiedenen Mietlokalen. 20 Jahre später wurde die Kirche durch einen Umbau renoviert.
Unter Berücksichtigung der heutigen Mobilität fiel die Entscheidung, die Kirchengemeinde Birkenau in Rimbach zu integrieren. Hilfreich ist dabei, dass Evangelist Valentino Soravia, der Vorsteher von Rimbach, seit 2006 als Vorsteher die Gemeinde Birkenau mitbetreut. Überdies kennen sich die Kirchenmitglieder der beiden Gemeinden durch gemeinsame Aktivitäten, besonders der Chöre und Senioren auf Bezirksebene. Bereits zu Festgottesdiensten war die Gemeinde Birkenau regelmäßig in die Kirche nach Rimbach eingeladen. Die Birkenauer werden also in Rimbach keine Fremden sein und sind dort herzlich willkommen. Die Rimbacher Glaubensgeschwister freuen sich auf die Verstärkung im Chor und die Zusammenarbeit bei den vielseitigen Aufgaben in der Gemeinde.
Der für den Apostelbereich zuständige Apostel Herbert Bansbach wird aus Anlass des Zusammenschlusses am Samstag, den 31. Dezember, den Gottesdienst in der Kirche in Birkenau durchführen. Beginn ist um 18.00 Uhr.