(20.06.2010) Den Anfang zu unserem Gemeindejubiläum am 20. Juni 2010 machte ein Festgottesdienst, den Bezirksevangelist Eberhard Held durchführte.
Zu Beginn erfreute ein etwa halbstündiges, musikalisches Vorprogramm die zahlreichen Gäste und Geschwister, in dem durch den Chor und das Orchester sowie einer Bibellesung alle Anwesenden sehr schön auf den Gottesdienst eingestimmt wurden.
Bezirksevangelist Held legte dann dem Gottesdienst ein Textwort aus Hebräer 13,Vers 14: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ zugrunde. Er führte aus, dass mit der „Stadt“ das Kirchengebäude gemeint ist, welches den äußeren Rahmen schafft. Diese äußeren Bedingungen sind wichtig für eine Gemeinde, denn eine christliche Gemeinde lebt von der Gemeinschaft, dies ist ein wesentliches Kennzeichen der Christen.
Das Textwort erinnert an das Gespräch zwischen David und Gott (vgl. Samuel 7, Vers 4 f). David wollte Gott ein Haus bauen, er hatte dazu schon die finanziellen Mittel bereitgestellt. Bezirksevangelist Held erklärte hierzu, dass der Mensch meint, man könne Gott „einfangen“, wenn man ihm ein Haus baut. Das Bestreben des Menschen ist, durch den Bau eines Hauses Gott festzuhalten. Von Gott kam damals schon eine klare Antwort. Er sagte zu David: „Ich will Dir ein Haus bauen“ (Samuel 7,11). Dazu ergänzend sagte Jesus später: „in meines Vaters Haus sind viele Wohnungen“ (Johannes 14,2). Dies bedeutet, Gott ist offen für jeden, er grenzt niemanden aus.
Für unser Leben ergibt sich daraus der Ratschlag, dass wir nicht nur an die irdischen Dinge denken sollen, denn es bleibt nur das bestehen, was nicht von Menschenhand gemacht ist: göttliches Erbarmen, Gottes Güte, Liebe und Gerechtigkeit.
Unser Bezirksevangelist richtete dann auch noch ein Grußwort an diejenigen, die vor uns hier die Gemeinde aufgebaut haben mit den Worten aus Hebräer 13,7: „Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach.“
Nach diesem schönen Gottesdienst, der durch Chor und Orchester einen festlichen Rahmen bekam, waren alle zum nächsten Programmpunkt, dem Mittagessen, eingeladen.