Apostel Martin Rheinberger feierte am Donnerstag, den 22. Februar 2024, den Gottesdienst in der Gemeinde Rheinau zusammen mit den Gemeinden Hockenheim und Schwetzingen.
Als Bibelwort diente Psalm 115, Verse 2 und 3:
Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.
Ausgehend von den zugrundeliegenden Bibelversen wandte sich Apostel Rheinberger an die versammelten Gemeinden und anwesenden Amtsträger, um über die mannigfaltigen Gotteserfahrungen zu sprechen. Gott offenbarte sich Mose auf dem Berg Horeb in der Gestalt eines brennenden Dornbusches, dessen Flammen nicht versiegten. Auch wir erleben heute immer wieder Gott, wenn wir im Gottesdienst Gemeinschaft mit ihm haben dürfen. Der Apostel richtete die provokante Frage an die Gottesdienstteilnehmer, ob denn irgendwer glaube, daß Gottes Kraft über die Jahrtausende schwächer geworden sei? Nein, so wie Gott geholfen hat, das Volk Israel aus Ägypten heraus ins gelobte Land zu führen oder Jesus dem Zöllner Heil gespendet hat, so hilft Gott auch uns trotz unserer vielen Schwachheiten. Denn der Vater im Himmel liebt uns. Er ist die vollkommene Liebe.
Bezirksevangelist Brauner knüpfte im Folgenden an die Predigt des Apostels an und stellte fest, daß wir Gott durch unseren Apostel, durch die Wirksamkeit des heiligen Geistes erleben durften. Er erinnerte an den Psalmisten Asaf, der sich fragte, warum es den Gottlosen so gut gehe, und der durch den Besuch des Tempels, also des Gottesdienstes, sich seiner Treue und Zuversicht in Gott gewiss wurde. Der Apostel fügte hinzu, daß Gott unser aller Bedürfnisse kennt. Er sorgt täglich dafür, daß wir bekommen, was wir zum Leben brauchen. „Der liebe Gott gibt uns keinen Stein sondern Brot.“
Im sakramentalen Teil des Gottesdienstes teilte der Apostel einem jeden Gottesdienstteilnehmer das heilige Abendmahl persönlich aus.
Den Abschluss des Gottesdienstes bildeten Gebet und Segenspendung durch den Apostel und Chorgesang.
Fotograf: J. Reinemuth