Die Kinder des Kirchenbezirkes Mannheim/Weinheim erlebten vom 11. bis 13. März in Lindenfels im Albert Schweitzer Haus mit ihrem Betreuerteam eine abwechslungsreiche Kinderfreizeit, bei der sie das Programm über eine große Voting -Aktion im Voraus mitbestimmen durften.
Gemeinsam Zeit miteinander in entspannter Atmosphäre verbringen, dabei nach Lust und Laune etwas Basteln, die Hasen streicheln, Tischkicker oder Billard spielen oder einfach nur „chillen“ war als Möglichkeit zwischen den festen Programmpunkten angesagt.
Am Freitagabend wurde der Tag mit einer Nachtwanderung und einem Gebet unter freiem Himmel offiziell beendet.
Am Samstagvormittag war auf Wunsch der Kinder die nahegelegene Sporthalle gemietet worden, wo ein Geräteparcours aufgebaut und Gruppenspiele wie Hockey und Fußball angeboten wurden.
Zeitgleich konnte man sich auch für das Schmücken des Altars für den Kindergottesdienst am Sonntagmorgen engagieren.
Das Wetter spielte mit und so gab es am Nachmittag eine Schnitzeljagd im Wald, bei der viele Aufgaben und Rätsel gelöst werden mussten.
In „chilliger“ Atmosphäre klang der Nachmittag aus und nach dem Abendessen trafen sich die Kinder zum gemeinsamen Singen. Bei den jüngeren Kindern zeigten sich erste Ermüdungserscheinungen, sodass nach dem Abendprogramm schnell Ruhe einkehrte.
In einem anschließenden Workshop wurden die Kinder in altershomogene Gruppen aufgeteilt und überlegten, was uns alle bei dieser Freizeit eint. Sie wurden angeregt sich über ihren Glauben zu unterhalten und sich über Inhalte des Glaubens auszutauschen.
Wie immer war es am Sonntagmorgen für die Kinder schwierig „aus den Federn zu kommen“. Bewusst wurde der Gottesdienstbeginn auf 10:30 Uhr gelegt. So war dann auch der Letzte ausreichend fit, dem Kindergottesdienst, den der Bezirksälteste Gabler hielt, zu folgen.
Seiner Predigt legte er das Wort aus Joh.6,9 zugrunde, wo es um die Speisung der Fünftausend geht. Er ging darauf ein, dass das Brot und die Fische geteilt wurden und dass alle davon satt wurden und stellte dann die Frage in den Raum, was die Kinder in der Lage sind zu teilen. Materielle Güter, aber auch ganz besonders die Dinge, die nicht materiell sind, wie Zeit, Liebe Freude, Zuwendung können geteilt werden. Mit dem alten Sprichwort: „geteiltes Leid ist halbes Leid und geteilte Freude ist doppelte Freude“ erklärte er den Kindern, dass teilen nicht ärmer macht, sondern reicher.
Nach einem Gruppenfoto war noch ein wenig Freizeit für die Kinder, bis nach dem Mittagessen die allgemeine Aufbruchsstimmung begann und um 14:00 Uhr dann mit dem Lied “Möge die Straße uns zusammen führen…“(irischer Segensspruch) sich alle voneinander verabschiedeten.