Mit diesen Worten aus dem Matthäusevangelium (Mt 5,16) begann ein inhaltsreicher Gottesdienst in Hockenheim, an dem auch die vietnamesische Gemeinde mit zugegen war.
Bezirksältester Achim Steiger, der den Gottesdienst durchführte, ging zunächst auf Jesus Christus ein. Er konnte von sich sagen: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben (Joh 8,12).
Als dieses Licht offenbarte Christus den Menschen die wahre Natur Gottes: Gott ist ein liebender, fürsorgender Vater. Er ist ein Gott der Gnade und der Barmherzigkeit.
Christus hat diese Natur Gottes gelebt - bis zum Kreuz. So sagte er zum Beispiel: "Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!" (Lk 23,34) und "Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!" (Lk 23,46).
Das Licht Christi zeigt den Weg zur Erlösung. Christus ließ dieses Licht - so der Bezirksälteste - unter den Lebenden und den Toten leuchten (1Petr 4,6).
Wie lassen wir nun unser Licht leuchten? Indem wir das Licht Christi in der Welt leuchten lassen und seine Werke tun. Durch unser Verhalten machen wir deutlich, dass der Weg zum Heil durch Gottes- und Nächstenliebe geprägt ist.
So wie Glaubensgeschwister in der Gemeinde durch Fürbitten buchstäblich getragen werden können - schloss der Bezirksälteste sein Dienen ab -, so lässt Gott die Entschlafenen die Auswirkungen unserer Fürbitte spüren.
Es folgten Predigtbeiträge von Priester Duy Phung aus Wiesloch und Priester Heiko Bäzner aus Büchelbronn, die die Facetten des Lichtes hervorhoben und darum warben, auch Menschen im Diesseits und Jenseits in die Fürbitte mit einzubinden, bei denen es zunächst einmal aufgrund deren Verhaltens nicht einfach ist. Im abschließenden Wortbeitrag stellte der Vorsteher der Gemeinde Hockenheim, Evangelist Volker Mayer, die vielen Lichter als eine Betgemeinde in den Vordergrund.
Der Gottesdienst wurde durch Musikbeiträge des vietnamesischen Chores, des Gemeindechores und des Oganisten umrahmt.
Im Anschluss des Gottesdienstes wurde zum Brunch eingeladen.
Dem folgte ein Wunschkonzert, dargeboten von Chor und Orgel, bei dem die in den letzten Wochen eingereichten Musikwünsche zu einem abwechslungsreichen Programm zusammengefasst und dargeboten wurden.