Diese Frage stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes am Sonntag, den 4. April 2025, bei dem die vietnamesische Gemeinde mit zugegen war.
Als Grundlage des Gottesdienstes diente das Bibelwort aus Matthäus 26,26: Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach’s und gab’s den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib.
Zunächst ging der Gemeindevorsteher auf die Textpassage „Jesus dankte“ ein. Mit seinem Dank für das Brot ehrte Jesus seinen Vater und brachte seinen Gehorsam ihm gegenüber zum Ausdruck. Anschließend "brach er [Jesus] das Brot." Das Brechen des Brotes symbolisiere seinen bevorstehenden Opfertod und die Hingabe seines Leibes für alle Menschen, so der Vorsteher und Evangelist Volker Mayer.
Im Bibelwort folgt dann die Aufforderung Jesu: "Nehmet, esset; das ist mein Leib". Mit diesen Worten stiftete Jesus das Heilige Abendmahl, indem er den Jüngern Anteil an seinem Leib und der heilbringenden Gegenwart gab. In Brot und Wein sind Leib und Blut Christi und damit auch sein Opfer gegenwärtig. Das macht das Abendmahl selbst zum Brot des Lebens.
„Was macht das Heilige Abendmahl, das Brot des Lebens, mit uns?“ Diese Frage stellte der Evangelist in seiner Predigt und stellte hierzu vor allem Folgendes heraus:
In zwei Predigtbeiträgen – einer in vietnamesischer und einer in deutscher Sprache – gingen die Priester insbesondere darauf ein, dass durch das Befolgen der Aufforderung Jesu „Nehmet, esset; das ist mein Leib“ und damit der Aufnahme von Leib und Blut Christi ewiges Heil empfangen wird.
Der Gottesdienst wurde durch den Gemeindechor und den vietnamesischen Chor feierlich umrahmt. Vor dem Schlussgebet und dem Schlusssegen wurden zwei Gemeindehelferinnen für die Gemeinde beauftragt. Der Gemeindevorsteher Volker Mayer gab ihnen die Bibelstelle aus 1. Korinther 16,14 mit und bat sie, für die Wahrung der Heiligkeit Gottes mit in die Verantwortung zu gehen.