Das Bibelwort aus Offenbarung 22,20 „Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. – Amen, komm, Herr Jesus!“ stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes mit der vietnamesischen Gemeinde am Sonntag, den 16. November 2025.
Christus selbst bekräftigt darin die Gewissheit seiner Wiederkunft. Die Gemeinde antwortet auf diese Zusage mit dem vertrauensvollen Gebetsruf „Amen, komm, Herr Jesus!“, der gleichzeitig Zustimmung, Sehnsucht und Glaubensbekenntnis ausdrückt. Die gesamte Christenheit steht unter dem Horizont dieser Verheißung.
Die Nähe der Wiederkunft Christi ist keine Drohung, sondern ein Trostwort, das zur Prüfung der eigenen Lebenshaltung einlädt. Die Sammlung der Brautgemeinde ist Aufgabe des neuzeitlichen Apostolats. Die Verheißung Jesu bleibt unverändert gültig, unabhängig davon, wie lange das Warten bereits andauert und ob die Vorstellungskraft dafür ausreicht. Die christliche Gemeinde aller Zeiten lebt unter diesem Versprechen, und Offenbarung 22,20 stellt als Schluss der Heiligen Schrift das bleibende Siegel darauf dar.
Der stellvertretende Bezirksvorsteher, Evangelist Thimo Baum, fasste seine Predigt mit dem Satz zusammen: Dieses Bibelwort ist für uns Klarheit und Wahrheit. Unser Glaube an die Wiederkunft Christi ist berechtigt; auch in der heutigen Zeit und auch, wenn man sich das nicht vorstellen kann. Lasst uns deshalb täglich rufen, Herr Jesus, komm!
Priester Phung ergänzte in seiner Co-Predigt: Wenn Jesus wiederkommt und seine Brautgemeinde mitnehmen wird, dann werden wir alles andere vergessen. Es wird nicht mehr wichtig sein. Dann zählt nur noch, dass wir das Ziel erreicht haben.
Der Gottesdienst wurde vom vietnamesischen Chor, vom Gemeindechor Hockenheim, sowie von Orgel und Klavier umrahmt.
Nach dem Gottesdienst blieben die Gottesdienstbesucher noch einige Zeit zusammen, freuten sich über das Wiedersehen und genossen die Gemeinschaft, sowie die zubereiteten Speisen und Getränke.
Die vietnamesische Gemeinde feierte im September dieses Jahres ihr 35-jähriges Jubiläum. Im Jahrbuch neuapostolisch 2026 befindet sich auf den Seiten 102-107 ein ausführlicher Bericht über diese "Wandergemeinde".