Am Sonntag, den 19.04.2026 erlebten die Gläubigen des Bezirks Mannheim/Weinheim den ersten Gottesdienst mit dem neu ordinierten Apostel Daniel Habich in der Neuapostolischen Kirche Mannheim-Moselstraße.
Grundlage für diesen Gottesdienst bildete ein Bibelwort aus Lukas 11, Vers 33:
„Niemand zündet ein Licht an und setzt es in einen Winkel, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, damit wer hineingeht, das Licht sehe."
Der Chor sang zu Beginn das Lied „Schaff in mir Gott ein reines Herz...“, das der Apostel aufgriff mit den Worten: Gott will unsere Herzen mit seinem Licht erfüllen, aber wir müssen ausräumen, was Schatten wirft. Es liegt an uns, das auszuräumen, was sich nicht mit dem Willen Gottes verträgt und dafür müssen wir auch Kraft aufwenden. Der Apostel nahm auch Bezug auf das gemeinsam gesungene Eingangslied „Licht vom Licht erleuchte mich....“ und stellte die Frage in den Raum, warum es da Licht vom Licht heißt. Er führte dazu aus, dass es viele Lichter in der Welt gibt, aber dass es entscheidend ist, dass wir uns vom göttlichen Licht erleuchten lassen. Es gibt viele Menschen, die in der Welt leuchten und auch gute Werke tun. Das Wesentliche dabei ist aber, ob dies zum Lob Gottes geschieht, oder zum eigenen Lob. Wir haben die Aufgabe, so der Apostel, das wahre Licht vom falschen Licht zu unterscheiden. Interessant dabei ist, dass auch der Teufel ein Lichtträger ist. Die Bezeichnung Luzifer heißt übersetzt Lichtträger. Oftmals ist es gar nicht so leicht, zu unterscheiden, ob ein Licht göttlichen oder nicht göttlichen Ursprungs ist. Dafür haben wir die Gabe des Heiligen Geistes empfangen, um zu erkennen, zu spüren, welches Licht da strahlt. Das göttliche Licht blendet nicht, wie viele andere nicht göttliche Lichter dieser Welt; es wärmt unser Herz. Es ist im Einklang mit dem Willen Gottes und gibt ihm allein die Ehre.
Jesus sagte: „Ich bin das Licht der Welt und wer mir nachfolgt wird das Licht des Lebens haben.“ und der Apostel betonte, dass dieses Licht des Lebens nie ausgeht. Jesus ist der Maßstab und wir dürfen sein Licht in der Welt leuchten lassen.
Der Bezirksvorsteher ergänzte in einem Predigtbeitrag, dass wir unser Leuchten nicht an äußerem Erfolg festmachen sollten, denn das hat auch Jesus nicht getan, der zu seiner Lebzeit nur von wenigen Menschen verstanden und erkannt wurde.
Überleitend zur Feier des Heilige Abendmahls wies der Apostel noch auf ein wesentliches Detail hin, wovon die Strahlkraft unseres eigenen Lichtes abhängt, und das ist, wie wir unseren Nächsten sehen. „Schauen wir auf die guten Seiten des Nächsten und überlassen die weniger guten Eigenschaften unserem Gott. Das lässt uns hell strahlen.
Im Gottesdienst empfingen auch zwei Kinder das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Apostel Habich freute sich mit den Eltern und gab ihnen mit, dass mit der Gabe des Heiligen Geistes das göttliche Licht entzündet wird.
Abschließend wurde der bisherige Gemeindevorsteher für Mannheim-Rheinau vom Vorsteheramt entlastet und ein Nachfolger eingesetzt.
Fotograf: V. Hamann