Am Mittwoch, den 23. September 2026 feierte Bischof Jörg Vester den Wochengottesdienst mit den Gläubigen der Gemeinden Mannheim-Sandhofen, Mannheim-Gartenstadt und Lampertheim in der Neuapostolischen Kirche in Mannheim-Sandhofen.
Grundlage des Gottesdienstes bildete ein Bibelwort aus dem Brief des Paulus an die Kolosser Kapitel 3, Vers 15:
Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.
Zu Beginn des Gottesdienstes nahm der Bischof Bezug auf den 21. September, den Internationalen Tag des Friedens. Das verwendete Bibelwort stellte eine Verbindung zu diesem besonderen Tag her.
Der Zuspruch des Friedens zieht sich durch die gesamte Heilige Schrift. Wie der Bischof erläuterte, findet sich das Wort „Frieden“ auch in den Grußformeln verschiedener Sprachen wieder. Gleichzeitig wird deutlich, dass es dem Menschen schwerfällt Frieden zu bewahren und zu leben, was sich insbesondere durch kriegerische Auseinandersetzungen zeigt. Der Apostel Paulus beschreibt jedoch das harmonische Verhältnis zwischen Gott und den Menschen sowie untereinander. Er stellt den alten und den neuen Menschen gegenüber. Durch seinen Tod und seine Auferstehung versöhnt Jesus Christus Gott und Mensch. Daraus ergibt sich für die Gläubigen der Auftrag, sich am Göttlichen zu orientieren und nicht am unvollkommenen Menschlichen. Dankbarkeit und die Ausrichtung auf Gott helfen dabei, den göttlichen Frieden zu bewahren.
Auch der stellvertretende Bezirksvorsteher griff diesen Gedanken in seinem Predigtbeitrag auf. Er ermutigte dazu, den göttlichen Frieden die eigenen Gedanken und Taten bestimmen zu lassen. Dies gelte insbesondere bei anstehenden Entscheidungen und überall dort, wo Konflikte entstehen könnten. Die Gläubigen seien aufgerufen, stets das zu tun, was dem Frieden dient.
Musikalisch wurde der Gottesdienst durch die Beiträge des Chores und der Orgel begleitet. Im Anschluss an den Gottesdienst gratulierte die Gemeinde Bischof Jörg Vester mit einem musikalischen Beitrag zu seinem Geburtstag.
Fotograf: H. Mauer