Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, fand in Hockenheim ein Gottesdienst für die Senioren des Kirchenbezirks gemeinsam mit der Gemeinde Rheinau statt.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Psalm 31,16 zugrunde:
„Meine Zeit steht in Deinen Händen.“
Der Bezirksvorsteher bezog sich in seiner Predigt auf eine Zeile im Eingangslied „Herr, segne mich“ und würdigte die Senioren als Muster in der Treue zu den Amtsträgern, im Glauben und im Bewusstsein ihrer Gotteskindschaft. Die Erwählung durch Jesus Christus habe sie bereits ihr ganzes Leben hindurch begleitet und bestärkt. Ihre Treue sei ein Segen und Vorbild für die gesamte Gemeinde.
Der Bezirksvorsteher erinnerte auch an diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht am Gottesdienst teilnehmen konnten. Dabei bezog er sich auf ein Schreiben des Bezirksapostels. Ein aufbauendes Wort bedeute nicht, dass es einem schon am nächsten Tag wieder gut gehe. Mit dem Aufruf „Seid fröhlich in Hoffnung“ lenkte der Bezirksvorsteher den Blick auf die Grundlage dieser Zuversicht. Gottes Wort und die Verheißung der Wiederkunft Jesu Christi sind verlässlich und im Himmel verbindlich. Diese Gewissheit können wir fest im Glauben verankern.
Anhand der Geschichte des Jairus und seiner Tochter verdeutlichte der Bezirksvorsteher weiterhin, was es heißt, Jesus zu vertrauen und „Geduldig in Trübsal“ zu sein. Zunächst habe Jairus Jesus zu seinem Haus holen wollen; dann aber sei er schließlich geduldig mit Jesus gegangen. Daraus erwachse die Ermutigung, geduldig zu bleiben, Jesus vorangehen zu lassen und ihm zu folgen. Der Bezirksvorsteher rief dazu auf, „beharrlich im Gebet“ zu bleiben.
Schließlich sprach der Bezirksvorsteher an, daß die Senioren viele Veränderungen innerhalb der Kirche miterlebt hätten, ihre Botschaft aber unverändert bleibe. Als Ausdruck einer lebendigen, sich wandelnden Kirche rief der Bezirksvorsteher daraufhin eine Diakonin zum Mitdienen auf.
Die Diakonin brachte ihre Demut angesichts der Lebenserfahrung der Senioren zum Ausdruck. Niemand solle denken, nicht mehr gebraucht zu werden. Die Älteren seien das Rückgrat der Gemeinde – und damit unverzichtbar für die Zukunft der Jungen.
Im Anschluss an das Heilige Abendmahl und den Chorgesang kamen die Gemeindemitglieder noch zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken zusammen.
Fotograf: V. Mayer