Gemeinsame Feiern sind prägende ökumenische Erlebnisse.
In christlicher Verbundenheit feierten etwa 380 gläubige Christen verschiedener Konfessionen am Sonntagvormittag des 20.Januar 2019 einen Ökumenischen Gottesdienst, den die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen -ACK- anläßlich des 2. Schwetzinger Gebetstages initiiert hatte.
Liturgisch gestaltet wurde diese Feierstunde gemeinsam vom katholischen Pfarrer Friedbert Böser, evangelischen Pfarrer Mathis Goseberg, landeskirchlichen Pastor Matthias Störmer und dem neuapostolischen Diakon Steffen Haubner.
Dem lodernden Fest gelebter Ökumene ging bereits der frühe Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche voraus, das anschließende gemeinsame überkonfessionelle Singen, der mittägliche Gebetsspaziergang mit dem Ziel Hölderlinstraße 4 sowie die Ökumenische Andacht machten sichtbar, dass sich die christlichen Gemeinden der Stadt durch die bemerkenswert offene Zusammenarbeit der im Jahr 2018 neu formierten ACK ganz bewusst -trotz aller Unterschiede- sehr verbunden fühlen.
Gemeindevorsteher Hirte Jörg Höschele leitete am Nachmittag eine Andacht in der Neuapostolischen Kirche, die zu einem Ausweis ökumenischer Stärke wurde: Zahlreiche Gäste, darunter Vertreter aus Stadt, ACK und Kirchengemeinderäten sowie Gemeindemitglieder waren der Einladung gefolgt. Etwa fünfzig Christen kamen sich nah und genossen das herzliche Miteinander. Interaktiv wurden Fürbitten und Gedanken, die zum Dialog anregten, notiert und vorgetragen. Christsein wurde auch hier zur authentischen Erfahrung. Diakon Steffen Haubner verwies abschließend auf die Barmerzigkeit Gottes, welche Sünder in ihren Schwächen umarmt, tröstet und trägt.
Ein strahlender Lobpreisabend mit Gesang und Gebet in der Landeskirchlichen Gemeinschaft rundete diesen 2. Schwetzinger Gebetstag prachtvoll ab.
Mit freundlicher Genehmigung: © Bilder Markus Mertens / © Schwetzinger Zeitung