(25.04.2010) Am Sonntag, den 25.04.2010 fand in unserer Kirche Mannheim-Moselstraße ein Jugendgottesdienst für die Bezirke Heidelberg und Mannheim statt, den Bezirksältester Merkel aus Heidelberg mit dem Textwort aus 1. Korinther 8,6 „so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.
“ durchführte. Zu diesem Gottesdienst versammelten sich 200 Jugendliche aus beiden Bezirken, die den Gottesdienst mit einem gemeinsamen Jugendchor und Jugendorchester auch musikalisch schön umrahmten.
Der Bezirksälteste führte zu Beginn seines Dienens aus, dass wir uns immer wieder prüfen sollten, wer oder was uns lenkt. Woher kommen die maßgeblichen Einflüsse für unsere Entscheidungen? Wer steuert uns? Jugendliche setzen sich im Leben gewisse Ziele, entsprechend der Wertigkeit eines Zieles investiert man in die Erreichung desselben seine Zeit und Kraft. Manche Ziele bleiben bestehen, andere wiederum ändern sich. Oft ändert sich auch unsere Blickrichtung, unser Weg, den wir gehen. Dann müssen wir entscheiden: ändern wir dem Ziel zuliebe unseren Weg oder ändern wir dem Weg zuliebe unser Ziel. Auch gibt es Unterschiede in der Zeitspanne, in der unsere Ziele liegen. Es gibt so genannte Lebensziele, aber auch kurzfristige, zeitnahe Ziele.
Übertragen auf unser Glaubensleben gibt es auch dort Zielsetzungen, die man mit unterschiedlichem Nachdruck anstrebt, z.B. „ich will, dass mein Gebet ein intensives Gespräch mit Gott ist“, oder: „ich will mich in die Gemeinschaft einfügen“, oder: „ich möchte mich im Gottesdienst persönlich ansprechen lassen“, oder auch: „ich möchte Gottes Nähe auch im Alltag erleben“. Diese Ziele, die allesamt zeitnahe Ziele sind, werden durch unser Lebensziel miteinander verbunden: Die Teilhabe an der Wiederkunft Christi.
Der Bezirksälteste riet dazu, sich dabei stets an Jesus zu orientieren. Von ihm können wir diesbezüglich vieles lernen. Zum Beispiel zeigte Jesus Entschiedenheit gegenüber Satan, Jesus stellte die Nächstenliebe in den Mittelpunkt, er zeigte den Weg zur Versöhnung und Vergebung, er riet zu Wachsamkeit und suchte stets das Einssein mit seinen Jüngern.