Am 15. Oktober 2025 feierte Bischof Jörg Vester den Gottesdienst gemeinsam mit den Gläubigen der Gemeinde Wald-Michelbach.
Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Jona 4, Verse 1-3:
Das aber verdross Jona sehr, und er ward zornig und betete zum Herrn und sprach: Ach, Herr, das ist’s ja, was ich dachte als ich noch in meinem Lande war. Deshalb wollte ich ja nach Tarsis fliehen; denn ich wusste, dass du gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte bist und lässt dich des Übels gereuen. So nimm nun, Herr, meine Seele von mir; denn ich möchte lieber tot sein als leben.
Der Bischof berichtete zu Beginn des Gottesdienstes von der Geschichte des Jona, der sich ärgert über Gottes Barmherzigkeit gegenüber den bußfertigen Niniviten.
Unser aller Auftrag ist es das Evangelium; das Heil zu verkünden. Dafür ist keiner zu gering. Es wird nie vergeblich sein, wenn wir diesen Auftrag annehmen, jeder seine Fähigkeiten und Möglichkeiten nutzt und dabei auf Gott vertraut, so der Bischof.
Der stellvertretende Bezirksvorsteher griff die Gedanken des Bischofs noch einmal auf und wies darauf hin, dass man manchmal seinen Standpunkt ändern muss um aus Sorge wieder Freude werden zu lassen. Auch wenn es uns einmal so vorkommt als sei vieles vergeblich, ist doch jede einzelne Seele mehr wert als alle Schätze der Welt.
Der Gottesdienst wurde von Orgel und Chor musikalisch begleitet.
Fotograf. V. Soravia