„Einst zog in niedern Hüllen auf einer Eslin Füllen der Herr in Salem ein“. Mit diesem Lied läuteten mehr als 500 Gottesdienstteilnehmer am 29.03.2015 den Gottesdienst zu Palmsonntag in der neuapostolischen Kirche Mannheim-Moselstraße ein.
Dieser erhielt sein besonderes Gepräge durch den Besuch von Apostel Hans-Peter Schneider ( Apostelbereich Heilbronn ), der den Gottesdienst durchführte. Vor Beginn der Predigt machte die Lesung des Bibeltextes aus Markus 11,1-11 den Zuhörern die biblischen Vorkommnisse zu Palmsonntag lebendig. Der Apostel schlug in seiner Predigt auf der Grundlage des Bibelwortes aus Matthäus 21,10 den Bogen von den heilsgeschichtlichen Ereignissen zur Zeit Jesu bis hin zur Heilsentwicklung, die sich heute jedem Einzelnen darbiete. Dabei betonte er, wie schön es sei, wenn aus der Gemeinschaft Stärke erwachse. In diesem Zusammenhang verwies er auf das Bild einer Violine mit dem dazugehörigen Bogen. Der Bogen allein könne nicht viel mehr als etwas Wind machen. Die bogenlose Violine werde zum Zupfinstrument degradiert, denn: „Nur zusammen kann es klingen.“ In diesem Bild spiegele sich der göttliche Heilsplan: Der Herr wolle alle Gläubigen zum Leben in ewiger Gemeinschaft mit Gott führen, so fuhr der Apostel fort. Auch wenn sich manches in der persönlichen Lebensgeschichte nicht gemäß den eigenen Vorstellungen entwickele oder sogar manches zufällig wirke, es handele sich letztlich um göttlichen Gestaltungswillen, dessen Ziel es sei, Trennendes zu überwinden und stattdessen unterschiedliche Stärken und Temperamente zusammenzuführen. Bezirksältester Siegfried Gabler, der Leiter des Kirchenbezirks Mannheim/Weinheim und seine Stellvertreter, die Bezirksevangelisten Rouven Angermann und Achim Steiger leisteten weitere Predigtbeiträge. In der Kirche in Viernheim fanden sich zu dem gleichen Zeitpunkt Gottesdienstteilnehmer aus den Gemeinden Hohensachsen, Ladenburg, MA-Gartenstadt, Schwetzingen, Viernheim und Wald-Michelbach ein um den Gottesdienst zu Palmsonntag zu erleben. Diesen Gottesdienst führte der Leiter des Kirchenbezirkes Freiburg , Bezirksältester Karl-Friedrich Braun durch. Er legte seiner Predigt das Bibelwort aus Matthäus 21,10:
"Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und fragte: Wer ist der?"
Wer ist der? Diese Frage stellte der Bezirksälteste in den Raum. Gott ist offenbar geworden in der Menschwerdung seines Sohnes Jesu. Was ist Gott für dich/uns? Er ist unser Heiland und Erlöser, der wiederkommende Herr.
Bezirksevangelist Michael Schäfer aus Freiburg erläuterte in seinem Predigtbeitrag an einigen Anfangsbuchstaben wer Jesus Christus ist: A : der Auferstandene B : der Barmherzige C : der Charaktervolle D : der Demütige
Hirte Hofmann fasste in seinem Predigtbeitrag die Kernpunkte des Gottesdienstes in der Frage zusammen: Wer ist "der" für dich? Gott ist mein Vater, Jesus ist mein Seelenbräutigam, der Heilige Geist ist mein Leiter.
Höhepunkt der Gottesdienste waren die Vergebung der Sünden und die Feier des Heiligen Abendmahls.
Fotos: A.Brückner/H.Mauer
Fotos: H.Günter/H.Hofmann